{"product_id":"9783730920978","title":"Autorenprofile: Erich Kästner, Reiner Kunze und Hans Fallada","description":"Die drei ersten Bücher der neuen Schriftenreihe SAMMLUNG PROFILE des Bouvier Verlages, herausgegeben von Rudolf Wolff, geben Auskunft über Leben und Werk dreier Schriftsteller: es handelt sich um Erich Kästner, den meistgelesenen Schriftsteller der Weimarer Republik, Reiner Kunze, den Georg-Büchner-Preisträger 1977, und Hans Fallada, der auch 36 Jahr nach seinem Tod noch nicht ausreichend gewürdigt wird.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Erich Kästner (23.2.1899-29.7.1974) studierte Philosophie in Berlin, Rostock und Leipzig; ab 1927 wurde er als freier Schriftsteller mit zeitkritischen Gedichtbänden (\"Herz auf Taille\", 1928; und \"Lärm im Spiegel\" (1929) bekannt. Zahlreiche politisch-satirische Gedichte und Kabarettexte folgten. Er war ein Virtuose der Gebrauchslyrik, ein Satiriker, ein \"Pathetiker der Entzauberung\". Außer humorvollen Romanen wie \"Drei Männer im Schnee\" (1934) und \"Der kleine Grenzverkehr\" (1949) schrieb er kritische Satiren auf das Spießertum, den Militarismus und Faschismus. 1933 wurden seine Bücher verboten und verbrannt. Berühmt wurde er mit seinen lustigen und spannenden Kinderromanen \"Emil und die Detektive\" (1929), \"Pünktchen und Anton\" (1931), \"Das fliegende Klassenzimmer\" (1933) und \"Das doppelte Lottchen\" (1949). Die beiden letztgenannten Roman wurden verfilmt und waren sehr erfolgreich. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Reiner Kunze (geb. 16.8.1933) studierte in Leipzig Philosophie und Publizistik (1951-55). Bis 1959 war er wissenschaftlicher Assistent an der Uni Leipzig. Wegen politische Angriffe muss er seine Stellung aufgeben; Nach der Zerschlagung des \"Prager Frühlings\". 1968 kam es zum Bruch mit der DDR-Kulturbürokratie. 1977 zog Kunze in den Westen. 1976 war von ihm ein schmales, doch ungemein gewichtiges Buch erschienen: \"Die wunderbaren Jahre\" mit Erzählungen Notaten, fast dokumentarischen Berichten. Mit großer Überzeugungskraft wird die \"lebensbedrohliche Gewalt des Lebens im realen Sozialismus\" beschrieben. K. wurde aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen. 1977 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis verliehen. K. verfasste Kurzromane und Kinderbücher, Lyrik und Essays, viele Nachdichtungen und Übersetzungen (Bühnenstücke und Hörspiele) aus dem Tschechischen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Hans Fallada (21.7.1893-5.2.1947) war ein deutscher Romanschriftsteller, ein Vertreter der Milieudichtung. Wegen des von ihm verschuldeten Todes eines Mitschülers wurde er vom Gymnasium verwiesen. Er war als Gutseleve und landwirtschaftlicher Inspektor beschäftigt; später war er Lokalreporter, Verlagsdirektor und freier Schriftsteller.Sein größter Erfolg wurde sein Roman \"Kleiner Mann, was nun?\" (1932). Dieser Roman wurde in 20 Sprachen übersetzt, zweimal verfilmt und 1972 für das Theater bearbeitet. Seine Erlebnisse beschrieb er 1942 in \"Damals, bei uns daheim\" (Erinnerungen) und 1946 in \"Erinnerungen(1933 bis 1944)\".","brand":"BookRix","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":47164948873456,"sku":"9783730920978","price":3.47,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0737\/7593\/9824\/files\/9783730920978_p0.jpg?v=1763670311","url":"https:\/\/shop-qa.barnesandnoble.com\/products\/9783730920978","provider":"Barnes \u0026 Noble (DEV)","version":"1.0","type":"link"}