{"product_id":"9783739644981","title":"Max Dauthendey -: Reiseschriftsteller, Lyriker, Erzähler, Maler","description":"\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eMax Dauthendey (25.7. 1867-29.8.1918) war ein deutscher Lyriker, Reiseschriftsteller, Dramatiker und Maler. Er wuchs als jüngster Sohn wohlhabender Eltern auf. Max war ein schwieriger Schüler; er dachte nicht ans Lernen, nur an die Poesie und Kunstmalerei - sehr zum Ärger seines Vaters, der ihn gern sein Fotoatelier weiterführen lassen wollte. Seine umfassende Bildung verdankte er seinem Vater, einem erfolgreichen Tatmenschen, und der Freundschaft mit dem Würzburger Medizinstudenten und späteren Schiffsarzt Arnold Villinger. Diesem verdankt der Dichter auch die dauernde Anregung zur Weltanschauung des Panpsychismus, die der Dichter um den Ideenkreis der \"Weltfestlichkeitslehre\" erweiterte und mit dieser die gehaltliche Grundlage seiner gesamten Dichtung schuf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSchon in seinem ersten Roman \"Josa Gerth\" (1893), der in der Nachfolge des Romans \"Niels Lyhne\" von J. P. Jacobsen steht, reifte sein Weltgefühl der Allbeseelung zu einem festen Standpunkt gegenüber den modernen Kunstrichtungen des Naturalismus und Impressionismus, die er nicht allein während seiner Wanderjahre in München und Berlin, sondern besonders auch in der Begegnung mit der skandinavischen Moderne erlebte. - Der Plan, eine internationale Künstlerkolonie als ein sich selber erhaltendes Gemeinwesen zu gründen, ließ D. ausgedehnte Reisen - nach Italien und Sizilien, Herbst 1896, nach Mexiko, Mai bis Februar 1897\/98, nach Griechenland (mit Vollmoeller), Frühjahr 1898 - unternehmen. Doch auch als er diesen Gedanken aufgab, trieb sein Leben rastlos zwischen Würzburg, wo er 1898 festen Wohnsitz genommen, Berlin, München, Paris und der skandinavischen Heimat seiner Frau dahin. Aus dieser Unruhe erlöste ihn erst das Ur- und Bildungserlebnis seiner Weltreise vom Dezember 1905 bis August 1906. Dieses Erlebnis weckte eine Fruchtbarkeit der künstlerischen Produktion, die bis etwa 1912 währte, den Lyriker mit vier Gedichtsammlungen die volle Reife gewinnen ließ, dem Dramatiker mit den \"Spielereien einer Kaiserin\", 1910, einen bis in die 30er Jahre nachwirkenden Bühnenerfolg bescherte. In der Gestaltung der Urbilder seines geistigen Welterlebens, wie sie ihm Asien schenkte, vollendete sich aber seine Kunst und schuf ihr immer Bleibendes und bis heute Nachwirkendes: das lyrische Reisetagebuch \"Die geflügelte Erde\", 1910, seine Reisebriefe, die Sammlungen erzählender Prosa \"Lingam\", 1909, \"Die acht Gesichter am Biwasee\", 1911, \"Geschichten aus den vier Winden\", 1915, und den Roman \"Raubmenschen\", 1911, eine späte Frucht des Erlebnisses Mexiko. Erinnerungsbücher autobiographischer Natur: \"Der Geist meines Vaters\", 1912, \"Gedankengut aus meinen Wanderjahren\", 1913, - darin zum erstenmal seit der \"Kunst des Intimen\" die geschlossene Darstellung seiner nun gereiften Weltanschauung - beschlossen diese so fruchtbare Schaffensperiode.\u003c\/p\u003e","brand":"BookRix","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":47173884707056,"sku":"9783739644981","price":0.93,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0737\/7593\/9824\/files\/9783739644981_p0.jpg?v=1763679314","url":"https:\/\/shop-qa.barnesandnoble.com\/products\/9783739644981","provider":"Barnes \u0026 Noble (DEV)","version":"1.0","type":"link"}