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DISCOS PALMAS

The Pony Rider Boys in Alaska

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,0, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Döblins Roman Berlin Alexanderplatz wurde nach seinem Erscheinen 1929 sehr unterschiedlich rezipiert. Es gab sowohl negative als auch positive Auffassungen gegenüber dem neuartigen Großstadtroman. Der Erfolg des Romans war also alles andere als von einhelliger Zustimmung geprägt. Döblin brachte seine bereits in früheren Werken erprobte Montagetechnik in diesem Roman zur Perfektion. Der auf den ersten Blick entstehende Eindruck, Döblin würde wahllos fremde Texte in seinen Roman einfügen, wird bei genauerer Textbetrachtung widerlegt, da die einzelnen Textstücke nicht unverbunden neben dem Erzähltext stehen. Es wird vielmehr zur Aufgabe des Lesers sich einen Sinn aus dem bereitgestellten Material herzuleiten. Diese Schreibweise und Montagetechnik war bis dahin weitgehend unbekannt.
Besonders auffällig in diesem Roman sind die vielen einmontierten biblischen Zitate und Passagen sowie die jüdisch-christlichen Motive und Bezüge zur antiken Mythologie. Da diese motivischen Anleihen ein so großes Textkontingent des Werks beanspruchen, gehen viele Forscher davon aus, Döblin wollte mit dem Roman ein religiöses Werk oder gar eine moderne Apokalypse schaffen. So sehen einige sehr viele Gemeinsamkeiten mit der Johannesoffenbarung, sei es in der Erzählhaltung, in der Struktur oder im bloßen Inhalt. Es gab jedoch auch gegenteilige Rezeptionen des Romans, die behaupteten Berlin Alexanderplatz hätte nichts mit einer religiösen Dichtung gemeinsam.

In der vorliegenden Arbeit wird es nun darum gehen, die verschiedenen Rezeptionen des Romans kritisch einander gegenüber zu stellen. Deswegen werden zunächst die wichtigsten Rezeptionen der Apokalypse und der Religion aufgeführt. Danach werden die areligiösen Auffassungen des Romans dargestellt, um auch eine Einsicht in gegenteilige Positionen zu gewinnen. Anschließend werden Döblins Ansich

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