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Gabriella Dell'Aria
The Moonlight Child
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: "Montesquieu", Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Anhand von Montesquieus "De l'Esprit de Lois" wird dessen Ansicht über die demokratische Tugend, die für das Funktionieren einer Demokratie unerlässlich ist, nachvollzogen. , Abstract: Paul Ginsborg stellt in seinem bemerkenswerten Essay „Wie Demokratie leben" fest, dass die liberale Demokratie im 21. Jahrhundert in einer qualitativen Krise zu stecken scheint. Trotz eines quantitativen Siegeszuges unseres politischen Systems seit dem Wegfall des globalen Systemgegensatzes 1989 offenbarten sich Defizite, die sich an sinkenden Wahlbeteiligungen und an einem Vertrauensverlust der Bürger und Bürgerinnen in „die demokratischen Institutionen und die politische Klasse im Allgemeinen" erkennen lassen. Parallel dazu lässt sich eine steigende Popularität (rechts-)populistischer Parolen und Parteien in Europa beobachten, die vermeintlich einfache Antworten parat haben, mit denen sie auf komplexe Probleme reagieren. Als Beispiel für letzteres kann der jüngste Wahlerfolg des Front National in Frankreich herangezogen werden, der sich durch europaskeptische und ausländerfeindliche Aussagen als Alternative auf dem politischen Parkett anbietet.
Einer der zahlreichen Gründe für diese Demokratieverdrossenheit ist nach meinem Dafürhalten die Entfremdung der liberalen Demokratien von ihrem eigentlichen Wesen, dem Bekenntnis und Umsetzen der Werte und des humanistischen Erbes der Aufklärung. Als Begründung für diesen Stillstand der Aufklärung wurde oft auf die Ökonomisierung von Sphären, wie dem Bildungswesen, der öffentlichen Daseinsfürsorge und dem sozialen Miteinander der Menschen, hingewiesen, die nicht nach ökonomischen Prinzipien gestaltet sein sollten. Doch die wichtige Frage nach historischen Entwicklungen, die zu den demokratischen und sozialen Defiziten geführt
Einer der zahlreichen Gründe für diese Demokratieverdrossenheit ist nach meinem Dafürhalten die Entfremdung der liberalen Demokratien von ihrem eigentlichen Wesen, dem Bekenntnis und Umsetzen der Werte und des humanistischen Erbes der Aufklärung. Als Begründung für diesen Stillstand der Aufklärung wurde oft auf die Ökonomisierung von Sphären, wie dem Bildungswesen, der öffentlichen Daseinsfürsorge und dem sozialen Miteinander der Menschen, hingewiesen, die nicht nach ökonomischen Prinzipien gestaltet sein sollten. Doch die wichtige Frage nach historischen Entwicklungen, die zu den demokratischen und sozialen Defiziten geführt
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