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St. Martin's Press
Mrs. Sherlock Holmes: The True Story of New York City's Greatest Female Detective and the 1917 Missing Girl Case That Captivated a Nation
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 2,0, Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Indigene Mobilisierungen in Lateinamerika, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Arbeit analysiert die Prinzipien indigener Mobilisierungen in Lateinamerika am Beispiel des CRIC in Kolumbien , Abstract: Die wenigen Menschen, die einmal in ihrem Leben das Glück haben, Kolumbien besuchen zu können, werden das Land kennenlernen, wie es heute ist. Das Kolumbien, wie es viele Jahrhunderte nach der Kolonisation durch die spanische Krone ist. Dabei bleibt häufig der Kontakt mit der indigenen Bevölkerung, den Ureinwohnern des Landes, auf der Strecke.
Im Zuge der Kolonisation des Landes durch die spanische Krone musste diese eine Lösung im Umgang mit der indigenen Bevölkerung finden - und fand diese in einer Unterbringung der Indianer in Reservaten, so genannten „Resguardos". Dort konnten die Bewohner regelmäßig eine Art Gemeinderat, auch „Cabildo" genannt, wählen und das - laut Gesetz - ihnen zustehende Land selbstständig verwalten. Da viele Siedler allerdings weite Landstriche an sich rissen und Latifundien, auch „Haciendas" genannt, entstanden, brachten sie immer mehr Indianer in eine direkte oder indirekte
Abhängigkeit, wodurch diese immer mehr zurückgedrängt und ausgebeutet wurden.
Nicht erst durch die stete Neoliberalisierung des Landes erreichte die Ausbeutung im Laufe der Jahre ein Maß, welches für die indigene Bevölkerung nicht länger tragbar war. Es kam zur Entstehung mehrerer sozialer Bewegungen, darunter Agrarreformund auch indigener Bewegungen, welche anfangs sogar im Verbund verliefen. Eine wichtige davon ist der „Consejo Regional Indígena del Cauca" (fortan: CRIC), welche der zentrale Untersuchungsgegenstand des vorliegenden Essays ist.
Dabei unterliegt die vorliegende Arbeit der Aufgabe, die Ziele, die Motivation und die „Kampfmittel" einer indigenen Mobilisie
Im Zuge der Kolonisation des Landes durch die spanische Krone musste diese eine Lösung im Umgang mit der indigenen Bevölkerung finden - und fand diese in einer Unterbringung der Indianer in Reservaten, so genannten „Resguardos". Dort konnten die Bewohner regelmäßig eine Art Gemeinderat, auch „Cabildo" genannt, wählen und das - laut Gesetz - ihnen zustehende Land selbstständig verwalten. Da viele Siedler allerdings weite Landstriche an sich rissen und Latifundien, auch „Haciendas" genannt, entstanden, brachten sie immer mehr Indianer in eine direkte oder indirekte
Abhängigkeit, wodurch diese immer mehr zurückgedrängt und ausgebeutet wurden.
Nicht erst durch die stete Neoliberalisierung des Landes erreichte die Ausbeutung im Laufe der Jahre ein Maß, welches für die indigene Bevölkerung nicht länger tragbar war. Es kam zur Entstehung mehrerer sozialer Bewegungen, darunter Agrarreformund auch indigener Bewegungen, welche anfangs sogar im Verbund verliefen. Eine wichtige davon ist der „Consejo Regional Indígena del Cauca" (fortan: CRIC), welche der zentrale Untersuchungsgegenstand des vorliegenden Essays ist.
Dabei unterliegt die vorliegende Arbeit der Aufgabe, die Ziele, die Motivation und die „Kampfmittel" einer indigenen Mobilisie
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