Winckelstein-Verlag
Die Odyssee des Aristoteles: Aufklärung und Okkultismus
Die Odyssee des Aristoteles: Aufklärung und Okkultismus
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Die Ideengeschichte der Neuzeit beginnt mit dem Einsetzen der Kreuzzüge und dem Auftauchen der Templer in Jerusalem. Was hatten sie dort zu suchen? Warum wurden sie verboten und derart radikal verfolgt? Hatten sie den Schatz des Salomo oder gar die Bundeslade gefunden? Wurden sie zu mächtig, waren sie zu reich, oder wollten sie gar Monarchie und Papsttum stürzen? Jedenfalls hinterliessen sie tiefe Spuren, indem sie das moderne Bankwesen einführten, die Schiffahrt revolutionierten und, quasi aus dem nichts, mit ihren mächtigen Kathedralen, den gotischen Baustil schufen.
Nach dem Fall Konstantinopels gelangten Kabbala und Hermetik nach Norditalien und schlugen sich in der Renaissance nieder. Aus Hermetik und Alchemie (Alchemie ist nicht nur, wie viele glauben, eine okkulte Vorstufe der Chemie, sondern auch ein kryptographisches System) ging die Rosenkreutzer-Bewegung hervor, die dem Protestantismus den Weg bahnte. Nach dem 30-jährigen Krieg setzte sich die Rosenkreutzer-Bewegung in den Freimaurer-Logen fort und führte unter dem Einfluss von Illuminaten, Freimaurern, Martinisten und des britischen Geheimdienstes zur französischen Revolution.
Während sich danach, als Antwort auf die Metternisch'sche Reaktion, anarchistische, sozialistische und kommunistische Ideen ausbreiteten, beeinflussten die Theosophie des 19. Jahrhunderts die faschistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts.
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