De Gruyter
Digitale Transformation der Immobilienwirtschaft
Digitale Transformation der Immobilienwirtschaft
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Wenige andere Themen beherrschen die Immobilienwirtschaft mehr als die digitale Transformation (Digitalisierung) und deren potenziellen Auswirkungen auf die Branche. Über die Folgen der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft gibt es ein breites Meinungsspektrum. Auf der einen Seite wird beklagt, dass die Immobilienwirtschaft noch sehr am Anfang steht und erst bislang wenige Maßnahmen getroffen wurden. Auf der anderen Seite werden disruptive Entwicklungen gesehen, die die traditionelle Immobilienwirtschaft grundlegend verändern werden.
Digitalisierung ist der Leitbegriff für eine Vielfalt von technischen Entwicklungen, die zum einen in Basistechnologien und zum anderen den darauf aufbauenden Technologien unterschieden werden können. Von den Auswirkungen der Digitalisierung werden die Unternehmen dieser Branche davon betroffen sein. Sie können mithilfe der Digitalisierung sowohl ihre Geschäftsmodelle als auch ihre Geschäftsprozesse evolutionär verändern oder revolutionär neu aufstellen. Die digitale Transformation bezieht sich auf den kompletten Lebenszyklus von Immobilien. Von der Projektentwicklungs- über die Nutzungs- bis hin zur Verwertungsphase, wobei teilweise disruptive Veränderungen zu erwarten sind.
Die Digitalisierung wirkt sich auf die Immobilienteil- bzw. -objektmärkte aus. Während bei der Analyse des Immobilien-Investmentmarktes nur auf die sich verändernden Geschäftsmodelle und -prozesse eingegangen wird, werden bei den Büro-, Einzelhandels- und Wohnimmobilienmärkten auch die Auswirkungen auf potenzielle Standortveränderungen und die Effekte auf die Gebäude selbst und deren Ausstattungen bewertet.
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