Theologischer Verlag Zurich
Christologie im Schatten der Shoah - im Lichte Israels: Studien zu Paul van Buren und Friedrich Wilhelm Marquardt
Christologie im Schatten der Shoah - im Lichte Israels: Studien zu Paul van Buren und Friedrich Wilhelm Marquardt
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Wenn Christen sich zu Jesus bekennen, treten sie in ein Verhaltnis zum Judentum, denn Jesus Christus ist Jude. Wie aber lasst sich christliche Identitat in Anerkennung des Judentums beschreiben? Diese Frage, die seit der Shoah noch drangender geworden ist, haben der Amerikaner Paul van Buren und der Deutsche Friedrich-Wilhelm Marquardt in den Mittelpunkt ihrer Theologien gestellt. Die beiden herausragenden Denker im judisch-christlichen Dialog sind mit ihren judischen Gesprachspartnern, zu denen deutsche, amerikanische und israelische Juden, Orthodoxe und Reformbewegte, Rabbiner und Philosophen gehoren, einen langen Weg gegangen. Dabei haben sie nicht nur ein neues Verstandnis des Judentums, sondern auch ein neues christliches Selbstverstandnis gewonnen. Die Autorin veranschaulicht diese Wahrnehmungsveranderungen und setzt sich zugleich kritisch von Idealisierungen des Judentums ab, die sie als Charakteristikum einer ersten Generation im judisch-christlichen Gesprach nach der Shoah interpretiert, aber als nicht hilfreich wertet. Positiv werden die Versuche aufgenommen, die mit christlichen Denktraditionen wie der Bundestheologie und der Trinitatslehre das erneuerte Verhaltnis der Kirche zu Israel zur Sprache bringen. Dr. Barbara U. Meyer, geb. 1968, studierte christliche Theologie und judische Philosophie in Heidelberg, Jerusalem und Berlin. Sie wurde mit der vorliegenden Arbeit bei Prof. Dr. Dietrich Ritschl an der Theologischen Fakultat Heidelberg promoviert. Zur Zeit arbeitet sie uber Ethik und Erinnerung in der zeitgenossischen israelischen Philosophie.
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