Theologischer Verlag Zurich
Worte von Weisen sind wie Stacheln (Koh 12,11): Eine rezeptionsorientierte Studie zu Koh 1-2 und zum Lexem dabar im Buch Kohelet
Worte von Weisen sind wie Stacheln (Koh 12,11): Eine rezeptionsorientierte Studie zu Koh 1-2 und zum Lexem dabar im Buch Kohelet
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Seit das Buch Kohelet in den Kanon gelangt ist, fasziniert es durch seine innere Widerspruchlichkeit. Kohelet erscheint als Prediger der Lebensfreude oder als depressiver Pessimist; er widerspricht gangigen Weisheiten - und am Ende oft sich selbst. Ausgehend von philologisch sorgfaltig begrundeten Ubersetzungsalternativen zeichnet Dieckmann-von Bunau die Entstehung der Widerspruche im Leseprozess nach, indem er den Leserinnen und Lesern gleichsam uber die Schulter schaut. Erstmals in der Kohelet-Exegese werden dafur auch qualitative Interviews mit Alltags-Lesern fruchtbar gemacht. Nach der eingehenden Analyse von Koh 1-2 arbeitet der Autor die Gegensatzlichkeit im Denken und in der Sprache Kohelets anhand des Leitwortes dabar (Wort/Sache) heraus und legt dabei grossen Wert auf die theoretische Begrundung der angewandten Methoden.
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