Evangelische Verlagsanstalt
Diakonisches Hilfehandeln als Vertrauensbeziehung: Eine institutionenokonomische Analyse unter besonderer Berucksichtigung diakonischer Finanzierungsstrukturen
Diakonisches Hilfehandeln als Vertrauensbeziehung: Eine institutionenokonomische Analyse unter besonderer Berucksichtigung diakonischer Finanzierungsstrukturen
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Welche Finanzierungsformen sind heute fur diakonische Unternehmen angesichts der immer schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geeignet? Die Finanzierungsstruktur muss dabei nicht nur tragfahig sein, sondern sollte auch dem besonderen Charakter diakonischen Hilfehandelns entsprechen, das nicht nur planbare, sondern auch spontane und emotionale Elemente hat. Diakonisches Hilfehandeln kann deshalb als Vertrauensbeziehung interpretiert werden, in der wesentliche Erwartungen nicht vertraglich festgelegt werden konnen, sondern in der konkreten Hilfesituation erkannt werden mussen. Daraus ergeben sich zahlreiche Fragestellungen, die Tobias Staib luzide aus okonomischer und theologischer Perspektive betrachtet: Wie muss eine Finanzierungsstruktur aussehen, damit sich diese Vertrauensbeziehung entfalten kann? Welche Konsequenzen ergeben sich fur die beteiligten Personen und Institutionen? Wie ist Vertrauen okonomisch und theologisch uberhaupt zu fassen?
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