Evangelische Verlagsanstalt
Stille und Gebet: Geistliche Begleitung als Seelsoge in kontemplativer Haltung
Stille und Gebet: Geistliche Begleitung als Seelsoge in kontemplativer Haltung
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Ausgehend von der alttestamentlichen Erfahrung des mitgehenden Gottes (Ex 13,21) uber die Weggenossenschaft Jesu mit seinen Jungern (Lk 24,13-35), die Tradition der agyptischen Wustenvater bis zu dem starken Impuls des Ignatius von Loyola hat es zu jeder Zeit 'Mutter und Vater im Glauben' gegeben, die das Leben des Christenmenschen mit ihrer Wegweisung und behutsamen Liebe begleitet haben. Die neuere Lutherforschung macht deutlich, dass der geistliche Wegbegleiter Martin Luthers, Johann von Staupitz, wesentlichen Anteil an dessen reformatorischer Entdeckung hatte. Anliegen der Studie ist es, Geistliche Begleitung als eine spezifische Form der Seelsorge in trialogischer Struktur darzustellen: also als ein Kommunikationsgeschehen zwischen dem dreieinigen Gott, der zu begleitenden Person und dem Geistlichen Begleiter. Im Wesentlichen geht es um eine Seelsorge, die sich im Kontext von Gottesbegegnung, Stille und Gebet vollzieht und daher eine kontemplative Grundhaltung voraussetzt.
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