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De Gruyter
Parodie und parodistische Schreibweise in Thomas Manns "Doktor Faustus"
Parodie und parodistische Schreibweise in Thomas Manns "Doktor Faustus"
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Obgleich Parodie im »Teufelsgespräauml;ch« eine zentrale Stellung einnimmt, wurde dem Roman des "ironischen Deutschen" auch nur der Anschein des Parodistischen aberkannt. Dabei konstituiert die parodistische Schreibweise, jenseits normierender Gattungsbegrenzungen, seine Multiperspektivität. Sie erhält seine Lesbarkeit und erlaubt es zugleich in den Diskursen des Erzählens üuuml;ber die Modalitäten des Schreibens und die Möouml;glichkeiten moderner Kunst, angesichts der Polarität von Esoterik und Epigonentum, zu reflektieren. Die parodistische Schreibweise widerlegt die gängigen Interpretationen als Künstler-, Faust-, Gesellschafts- und Deutschlandroman. Im Beziehungszauber von Rede und Gegenrede fungieren die Kompositionen Leverkühns als Selbstparodien des Romans.
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