1
/
of
1
De Gruyter
Ungastliche Gaben: Die "Xenien" Goethes und Schillers und ihre literarische Rezeption von 1796 bis in die Gegenwart
Ungastliche Gaben: Die "Xenien" Goethes und Schillers und ihre literarische Rezeption von 1796 bis in die Gegenwart
Regular price
$154.00 USD
Regular price
Sale price
$154.00 USD
Shipping calculated at checkout.
Quantity
Couldn't load pickup availability
Die Publikation der Xenien (1796) Goethes und Schillers löste nicht nur einen der größten Skandale der deutschen Literaturgeschichte aus: Mit dem Xenion etablierte sich auch eine neue, gezielt gegen ästhetische und kommunikative Normen verstoßende Form literarischen Streitens mit spezifischer Poetik und Tradition.
Die hier erstmals untersuchte Geschichte dieser verdammten Gattung reicht bis in die Gegenwart; Xenien schrieben u.a. Hölderlin, Kleist, Heine, Platen, Feuerbach, Herwegh, Glassbrenner, Bobrowski und Hacks. Wie ihre Vorgänger setzten diese Autoren das Xenion in Streitigkeiten und darüber hinaus in ihrer Auseinandersetzung mit der Weimarer Klassik und deren Rezeption ein. Die Xenien werden zum Paradigma einer bosmütigen, unklassischen Klassik und zur Waffe im Kampf gegen eine einseitige, heroisierende oder harmonisierende Rezeption bzw. gegen die Instrumentalisierung Schillers und Goethes durch die Nachwelt, etwa in den Goethe-Jahren 1849 und 1999, im Biedermeier und in der DDR.
Share
