1
/
of
1
De Gruyter
Namengebung und Namenverhalten im Spanien der 70er Jahre
Namengebung und Namenverhalten im Spanien der 70er Jahre
Regular price
$252.00 USD
Regular price
Sale price
$252.00 USD
Shipping calculated at checkout.
Quantity
Couldn't load pickup availability
Die Untersuchung der Veräauml;nderungen der offiziellen spanischen Vornamengebung in der Nach-Franco-Ära basiert auf einer indirekten Befragung von 20.000 Jugendlichen der Geburtsjahrgänge 1968-1982. Der Fragebogenrüuuml;cklauf beläuft sich auf ein Drittel, sprich rund 7.000 Rückantworten.
Vor dem Hintergrund des in den 70er Jahren neu gefaßten spanischen Vornamenrechts wird geprüuuml;ft, ob die Namengebung weiterhin traditionellen Mustern folgt, der Name Maríiacute;a bei Beilegung auf Devotion beruht, oder vielmehr ein Verlegenheitsname oder Automatismus ist, die vielen Advokationsnamen Namenmoden ausbilden, in den neu geschaffenen Autonomien (Baskenland sowie angrenzende Gebiete; Katalonien, die Balearen und Valencia sowie Galicien) die Namenwahl zusehends regional gefäauml;rbt ist, und ob der Vornamenschatz sich internationalisiert, nebst den sich daraus ergebenden gesamtgesellschaftlichen Implikationen.
Einen zweiten Schwerpunkt bildet die inoffizielle Namengebung: Ruf-, Kose- und Übernamen. Ruf- und Kosenamen köouml;nnen formal auf Suffigierung beruhende Namenerweiterungen sein. Namenverküuuml;rzungen gehen entweder auf morphologische Mechanismen (Apokope, Aphäauml;rese oder Synkope sowie Kombinationen daraus) zurück und/oder basieren auf phonologischen Veränderungen, die sich aus dem noch rudimentär ausgebildeten phonematischen Apparat eines Kleinkindes ergeben. Die Übernamen erfahren eine formal-intensionale Klassifizierung.
Share
