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Im Auge des Betrachters - Der Dokumentarfilm zwischen Authentizit�t und Subjektivit�t - am Beispiel von Louis Malles VIVE LE TOUR!
Im Auge des Betrachters - Der Dokumentarfilm zwischen Authentizit�t und Subjektivit�t - am Beispiel von Louis Malles VIVE LE TOUR!
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Wie kann es also sein, dass es überhaupt den Begriff des Dokumentarfilms gibt, wenn man dieser Aussage Engels folgt? Dokumentarfilm stammt vom lateinischen Wort ‚documentum' - dieses kann übersetzt werden mit ‚als Beweis dienendes Schriftstück'. Der Begriff Dokumentarfilm weist also auf die ihm zugeschriebene Eigenschaft hin, dass er eine Urkunde dessen ist, was sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort tatsächlich ereignet hat.
Dementsprechend wurde Louis Malle's VIVE LE TOUR! auch bei seiner Ausstrahlung auf ARTE zum 10. Todestag Louis Malles angekündigt: „Vive le Tour - ein echtes Zeitdokument" .
In dieser Arbeit soll am Beispiel von VIVE LE TOUR! untersucht werden, wie authentisch ein Dokumentarfilm ist - beziehungsweise überhaupt sein kann - und inwiefern er ein Zeitdokument ist oder die Realität verzerrt wiedergibt. Im ersten Schritt soll die Zugehörigkeit von VIVE LE TOUR! zu den Dokumentarfilmen erläutert werden. Ist VIVE LE TOUR! überhaupt ein Dokumentarfilm?
Im zweiten Schritt sollen die konkreten filmischen Gestaltungsmittel analysiert werden im Hinblick auf ihre Beeinflussung der Authentizität des Films.
Welche filmischen Mittel beeinflussen die Authentizität? Und in welcher Weise?
Wie kann VIVE LE TOUR! ein ‚echtes Zeitdokument' sein, wenn sich ‚Film
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