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Die Viererkoalition. Politische Voraussetzungen, Arbeit und Scheitern
Die Viererkoalition. Politische Voraussetzungen, Arbeit und Scheitern
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Was die Viererkoalition von den anderen bayerischen Regierungen der Nachkriegsjahrzehnte abhebt und sie so einmalig in der bayerischen und deutschen Geschichte macht, ist die Tatsache, dass sich vier vollkommen verschiedene Parteien mit großen programmatischen Unterschieden zu einer Koalition zusammenschlossen, um eine Regierung unter Ausschluss der CSU zu bilden und der bayerischen Politik so eine neue Richtung zu geben. Unter dem Motto „Licht übers Land" setzte sich diese Regierung das Ziel, dringend notwendige Reformen im Bereich der Bildungspolitik und der Kulturpolitik allgemein voranzutreiben. Diese und weitere Arbeitsfelder der Viererkoalition sollen im Folgenden näher behandelt werden.
Auch bietet eine eingehende Beschäftigung mit dem engbemessenen Zeitraum, in dem die CSU nicht die Regierung stellte, die Gelegenheit, sich aus einer anderen Perspektive als der gewohnten mit dieser Partei und ihrer Rolle als Oppositionskraft zu befassen.
Ich möchte mich jedoch nicht nur den Erfolgen und Niederlagen der Koalition widmen, sondern auch darauf eingehen, wie und unter welchen Umständen dieses in Deutschland einmalige Bündnis zustande kam und warum der Traum von einer bayerischen Regierung ohne die CSU letztendlich doch vorzeitig zu Ende ging.
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