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Wielands Märchen „Prinz Biribinker". Das erste deutsche Kunstmärchen
Wielands Märchen „Prinz Biribinker". Das erste deutsche Kunstmärchen
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Um die Besonderheiten dieses Werkes und auch Wielands Schreibweise zu berücksichtigen, wird nach einer kurzen Einordnung in den literarischen Kontext, eine Zuordnung des Werkes zu den Schreibweisen der Parodie und Intertextualität vorgenommen. Diese machen meiner Meinung nach einen Großteil von Wielands Eigenarten und seinen Wiedererkennungswert aus. Demzufolge sollen diese im Rahmen der Bachelorarbeit herausgearbeitet werden.
Unter hermeneutischem Blickwinkel werde ich Wielands Auseinandersetzung mit der Tradition des Feenmächens und die verschiedenen Ausgestaltungen der Nachahmung im Kapitel der Parodie untersuchen. Dies gliedert sich in die Unterkapitel: Das Vorbild des Feenmärchens und die Parodie des Wunderbaren, Die primären Repräsentanten des Frauenbildes, Die Typisierung der Figuren und Die Struktur der Handlung.
Der zweite Kernbereich, nämlich jener der Intertextualität, soll zeigen, dass Wieland bestimmte Grundelemente in seinen Werken vereint und diese auf unterschiedliche Art kombiniert, wozu der Prinz Biribinker zur Verdeutlichung dieser nun offenkundig ausgewählt ist.
Wieland war ein hervorragender Kenner der antiken und zeitgenössischen europäischen Literatur, welche er in einer bemerkenswert ausgewählten Zusammenstellung mit seinen Sichtweisen und eigenen Elementen erweitert oder neu zusammensetzt und gestaltet. Dies zeigt sich oft in den intertext
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