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Kriegserfahrung und Sprache. Aspekte des Ersten Weltkriegs und ihre lyrische Verarbeitung in Stramms Kriegsgedichten
Kriegserfahrung und Sprache. Aspekte des Ersten Weltkriegs und ihre lyrische Verarbeitung in Stramms Kriegsgedichten
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August Stramm wurde 1874 im westfälischen Münster geboren und war damit deutlich älter als seine expressionistischen Dichterkollegen. Es war jedoch nicht nur Stramms Alter, das ihn von den anderen Expressionisten unterschied; im Gegensatz zu diesen war er fest im bürgerlichen Leben etabliert. Er machte Karriere der Reichspostverwaltung, heiratete eine Journalistin und Unterhaltungsschriftstellerin und war aktiv in der militärischen Reserve. Vom Einjährig-Freiwilligendienst über den Leutnantsgrad stieg er 1913 zum Hauptmann auf, der höchsten Stellung eines Reserveoffiziers. Mit Kriegsbeginn wurde Stramm umgehend eingezogen. Er diente zunächst im Elsass, bevor er im Frühjahr 1915 an die Ostfront versetzt wurde. Am 1. September 1915 fiel Stramm bei Kämpfen am Bug bei Horodec im heutigen Weißrussland.
In der vorliegenden Arbeit geht der Autor der Frage nach, inwieweit Stramms Kriegserlebnisse sich auf seine Lyrik ausgewirkt haben. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Kriegserfahrung und Sprache Stramms? Auf welche thematische Weise nähert sich der Autor dem Krieg? Und welche historischen Hintergründe des Krieges finden sich in seinem Werk?
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