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Montessori-Pädagogik. Das Verhältnis zwischen Erzieher und Zögling unter Berücksichtigung anthropologischer Aspekte: Grundfragen und Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
Montessori-Pädagogik. Das Verhältnis zwischen Erzieher und Zögling unter Berücksichtigung anthropologischer Aspekte: Grundfragen und Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
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So definiert Aristoteles in der anthropologischen Abhandlung „De anima" (Über die Seele) den Menschen als das Wesen, welches sich gegenüber Tieren und Pflanzen durch den Besitz und die Verwendung der Vernunft unterscheidet. Diese Annahme gebraucht Aristoteles schließlich in der „Nikomachischen Ethik" für die Konstruktion des sogenannten ergon-Arguments. Das ergon ist das charakteristische Element einer Person oder Sache, beim Menschen also der Gebrauch der Vernunft. Für Aristoteles ist es selbstverständlich, dass das ergon als die charakteristische Aktivität auf beste Weise realisiert werden soll und somit fortschreitend verbessert werden sollte. Diese Idee mündet schließlich in der aristotelischen Idee des bios theoretikos, der am höchsten entwickelten Lebensform. [...]
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