GRIN Publishing
Sprechen, Schreiben - Schweigen?Eine biographische (Neu-)Interpretation von Tucholskys „Treppe"
Sprechen, Schreiben - Schweigen?Eine biographische (Neu-)Interpretation von Tucholskys „Treppe"
Couldn't load pickup availability
Für sein Werk bildeten „die drei Stufen ‚Sprechen - Schreiben - Schweigen' [...] die Grundmuster" , weil sich, „sieht man von unwichtigen Einzelheiten ab, [...] Tucholskys Lebensperioden tatsächlich zu den benannten drei Stufen [ordnen]" ließen.
Konkret: „Das suchende Sprechen gehört dem jungen K.T., das feststellende Schreiben dem heranreifenden und gereiften Manne. Seine letzten vier Lebensjahre schwieg er".
Doch ist es wirklich so „einfach"?
Mit seinen inhaltlichen Ausführungen blieb Zwerenz in dieser Hinsicht erstaunlich vage und lässt den interessierten Leser eher fragend zurück.
Dennoch symbolisiert die „Treppe" auch für viele andere Tucholskys Lebensweg und fehlt - wenigstens in Form einer Abbildung - in kaum einer biographischen Darstellung. Und genau an dieser Stelle soll die vorliegende Arbeit anknüpfen: Lässt sich die „Treppe" als eine Art Schablone über Tucholskys Leben legen?
Bildet sie also ein einmaliges oder vielleicht doch ein wiederkehrendes Schema? Gab es tatsächlich Lebensabschnitte, die sich mehr oder weniger trennscharf voneinander unterscheiden lassen?
Die „Treppe" bietet nach Ansicht des Autors noch einigen Raum für Deutungen, die hier im Wesentlichen auf der Grundlage ausgewählter Tucholsky-Biographien erfolgen sollen.
Share
