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Foucault und die Dystopie. Disziplinar- und Bio-Macht in Brave New World
Foucault und die Dystopie. Disziplinar- und Bio-Macht in Brave New World
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Foucault kommt zu diesem Schluss, weil „das Leben relativ beherrschbar geworden ist und die Optimierung dieser Beherrschung des Lebens zum Gegenstand der Politik geworden ist" (Heidenreich 2005: 113). Dies ist das Resultat seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit in den letzten Jahren seines Lebens, also den späten 1970er Jahren. Zentral war hier die Definition der verschiedenen Spielarten der Macht. Foucault zeigte, dass aus der bis zur frühen Neuzeit typischen Souveränitätsmacht, realhistorisch und im Sinne Thomas Hobbes' Leviathans, die Disziplinarmacht, für welche er auch den Begriff des Panoptismus verwandte, und später die Bio-Macht, entstanden.
Diese Konzepte, für welche u.a. seine Werke „Überwachen und Strafen", „Der Wille zum Wissen", sowie seine in Buchform unter dem Titel „In Verteidigung der Gesellschaft" herausgegebenen Vorlesungen am Collège de France 1975/76 exemplarisch stehen, sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Jedoch sollen diese Konzepte nicht im luftleeren Raum analysiert werden. Mitentwickler des Transhumanismus war vor einigen Jahrzehnten der Biologe und Eugeniker Julian Huxley. Eben dieser war der Bruder des Schriftstel
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