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Vergleich der Darstellung von Kriegsverbrechern in der Nachkriegsliteratur bei Wolfgang Koeppen "Der Tod in Rom und Stephan Hermlin "Die Kommandeuse
Vergleich der Darstellung von Kriegsverbrechern in der Nachkriegsliteratur bei Wolfgang Koeppen "Der Tod in Rom und Stephan Hermlin "Die Kommandeuse
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Die wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilte Hedwig Weber wird im Rahmen der Aufstände des 17. Juni 1953 von Anhängern der NS- Diktatur nach sieben Monaten Haft aus dem Gefängnis Saalstedt befreit. Die ehemalige Lagerführerin des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück soll als „Opfer des kommunistischen Terrors" auf einer Kundgebung sprechen. Voller Hoffnung propagiert sie immer noch nationalsozialistisches Gedankengut, woraufhin sie verhaftet wird. Nachdem zuerst angesetzten Strafmaß von 15 Jahren, wird sie nun unwiderruflich zum Tode verurteilt.
„Der Tod in Rom" hingegen erschien in einer Trilogie des BRD- Schriftstellers Wolfgang Koeppen, die mit „Tauben im Gras" (1951) begann und sich in den Romanen „Das Treibhaus" (1953) und „Der Tod in Rom" (1954) fortsetzte. In einem Zitat von Gotthold Ephraim Lessing heißt es: „Einen elenden Dichter tadelt man nicht; mit einem mittelmäßigen verfährt man gelinde; gegen einen großen ist man unerbittlich." Auch Koeppen muss sich dieser Wahrheit aussetzen und erfährt zur damaligen Zeit von der Öffentlichkeit in der Bundesrepublik eher Ablehnung als Zuspruch für seine Werke.
Zur Zeit des deutschen Wirtschaftswunders treffen der ehemalige SS- General Gottlieb Judejahn, seine Frau Eva, sein Sohn Adolf und die Familie seines Schwagers, die Pfaffraths, in Rom aufeinander. Koeppen lässt in seiner Geschichte ungleiche Einstellungen zum Nationalsozialismus aufeinanderprallen. Judejahns Sohn hat sich in
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