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Das Konzept Des Nichtidentischen Bei Theodor W. Adorno. Eine Kritik Nationalistischer Denkstrukturen in Der Bundesrepublik Deutschland
Das Konzept Des Nichtidentischen Bei Theodor W. Adorno. Eine Kritik Nationalistischer Denkstrukturen in Der Bundesrepublik Deutschland
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Die Ausgrenzung und Nicht-Anerkennung von Anderem, Fremdem und Besonderem, bei Adorno als das Nichtidentische der Identität bezeichnet, geschieht häufig im Rahmen nationalistischer Einstellung. Zumindest stellt die Idee der Nation eine Argumentation bereit, die eine Ausgrenzung von Fremden als gerechtfertigt betrachtet. Demnach erscheint zuerst eine Analyse der sozialen Konstruktion der Nation naheliegend, die solche Argumentationen und Rechtfertigungen als Erfindungen entlarvt. In einer aktuellen Studie zur Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zeigt sich jedoch, dass bei einem großen Teil der deutschen Bevölkerung die Ausgrenzung und Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer Andersartigkeit kaum Empörung hervorruft. Es handelt sich, so die Studie, um keine Randerscheinung, sondern besonders auch in der Mitte der Gesellschaft findet sich eine nationalistische Einstellung wieder.
Daraus ergibt sich, dass nicht nur die politisch rechte Positionen oder die Einstellungen von WählerInnen nationalistischer Parteien Gegenstand dieser Untersuchung sein können. Sondern es lässt sich vermuten, dass eine nationalistische Einstellung auch dort verbreitet ist, wo sie verneint wird und der Nationalismus abgelehnt wird. Aus diesem Grunde könnte es interessant sein, sich mehr mit den Denkstrukturen auseinander zusetzen, die aus einer philosophischen Perspektive
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