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Rechtliche Angleichung von Mensch und Tier in Preu�en in der Fr�hen Neuzeit: Untersuchung der Ordnungen zu Pest und Viehseuche im 17. und 18. Jahrhundert in der Kurmark und der Mark Brandenburg
Rechtliche Angleichung von Mensch und Tier in Preu�en in der Fr�hen Neuzeit: Untersuchung der Ordnungen zu Pest und Viehseuche im 17. und 18. Jahrhundert in der Kurmark und der Mark Brandenburg
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Daher ergibt sich die Frage, ob nicht nur das frühneuzeitliche soziale Verhältnis zu Haustieren, sondern auch das rechtliche Verhältnis einem Wandel unterlag. Als zeitlicher Eingrenzungsaspekt ist hierfür insbesondere die Pest und Viehseuche im 17. und 18. Jahrhundert dienlich, deren rasche Ausbreitung nach Maßnahmen verlangte, ihr Einhalt zu gebieten. Um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern, erließ in Preußen zunächst Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst (1620-1688), sein Nachfolger Friedrich I. König in Preußen (1657-1713) und dessen Nachfolger Friedrich Wilhelm I. (1688-1740) diverse Regelungen als Maßnahmen gegen die Pest und Viehseuchen. Diese Ordnungen in Verbindung mit den Human-Animal-Studies ergeben ein höchst interessantes Forschungsgebiet, das die Frage aufwirft: Inwiefern ging eine Angleichung des Rechtes von Mensch und Nutztier aus den erlassenen Ordnungen in der Kurmark und der Mark Brandenburg hervor? Die vorliegende Arbeit hat daher die Vorstellung eines in Deutschland noch relativ jungen Forschungsgebietes zum Thema und soll insbesondere den rechtlichen Aspekt dieses Forschungsfeldes beleuchten.
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