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Exegese von Genesis 17, 1-27. Gottes Verhei�ung und Bund mit Abraham
Exegese von Genesis 17, 1-27. Gottes Verhei�ung und Bund mit Abraham
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Faszinierend ist, dass Gott ziemlich deutlich zur Sprache bringt, was sein Vorhaben ist. Abraham hat eine sehr passive Rolle. Er scheint verblüfft, von der Erscheinung Gottes, sodass es ihm die Sprache verschlägt. Abraham hört sehr aufmerksam zu und rührt sich kaum. Der Leser und Abraham teilen sich die Faszination der Gottesrede, sodass sich Abraham nach dem „Gespräch" mit Gott direkt und ohne zu zögern auf macht, um die Bedingungen des Bundes auszuführen. Ohne zu Überlegen und mit keinerlei Zweifel nimmt er seinen Sohn und alle männlichen Personen um sich herum, um die Beschneidung durchzuführen. Dies zeugt von sehr viel Vertrauen gegenüber Gott, da er sich und seine Liebsten großen Gefahren aussetzt, um zielstrebig die Bedingungen des Bundes auszuführen. Interessant wird es sein, woher diese Überzeugung kommen könnte.
Ob es eine verzweifelte Ausgangslage, die Sehnsucht nach Nachkommen und Landbesitz oder einfach die vollkommene Überzeugung der Macht Gottes ist. Dieser Frage versuche ich mich in meiner Exegese zu widmen, um viele Begleitumstände und Motivationen Abrahams ausfindig zu machen, damit ich seine überzeugende Tatenkraft besser verstehen und nachvollziehen kann.
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