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Polypharmazie bei �lteren Patienten. Ist weniger nicht mehr?
Polypharmazie bei �lteren Patienten. Ist weniger nicht mehr?
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Es fiel ein erhöhter Medikamentenkonsum, der als Hausmedikation angegeben wurde und oft auch mit vom Hausarzt unterschriebenen Plänen nachgewiesen wurde, auf im Alltag einer kardiologischen Station eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung. Die Patienten, die stationär aufgenommen wurden, zeigten eine nicht unerhebliche, oft verschiedenartige Medikation.
In ärztlichen und pflegerischen Visiten fiel zunehmend auf, dass die Medikamente nicht namentlich benannt wurden, in Farben klassifiziert wurden und die Indikation dem älteren Menschen nicht bekannt war. Der Arzt hatte verschrieben und das wurde nicht hinterfragt. Der Eindruck entstand, dass eine fehlende Compliance, auch eine fehlende Autonomie und in Fragestellen der eigenen Kompetenz, Patienten veranlasste, die Medikamente widerspruchslos ohne Hinterfragen oder Auseinandersetzen einzunehmen. Die Patienten fühlten sich auch mit den Medikamenten eingeschränkt und krank.
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