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Kindheitsheldin. Zum Typus des starken M�dchens in Kurt Helds Die rote Zora und ihre Bande
Kindheitsheldin. Zum Typus des starken M�dchens in Kurt Helds Die rote Zora und ihre Bande
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Die rege Rezeption und große Beliebtheit von Kurt Helds „Die rote Zora und ihre Bande" bilden also keine Ausnahme. Seine Romanfigur gilt heute noch als ein „literarische[s] Vorbild. Nicht nur für Mädchen!".
Und dennoch war die Titelfigur Zora bei der Veröffentlichung des Romans im Jahr 1941 etwas ungewöhnliches, fast schon eine Kuriosität. Ein Mädchen, das eine Jungenbande anführt, sich Autoritätspersonen widersetzt und dafür nicht vom Leben bestraft wird, wich in hohem Maße von den gängigen weiblichen, jugendlichen Figuren in der damaligen Jugendliteratur ab. Genau dort setzt die vorliegende Arbeit ein: nach einer kurzen geschichtlichen Einordnung des Romans in die Kinder- und Jugendbuch-landschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widme ich mich der Figurenanalyse von Zora. Insbesondere die Frage, ob es einen konkreten Typus des ‚starken Mädchens' gibt und ob die hier
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