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Charakterbilder von Herbert Eulenberg: Autorenporträts in den Büchern; Schattenbilder, Neue Bilder, Letzte Bilder
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Eulenberg, Herbert (25.1.1876 - 4.9.1949) deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker, schrieb etwa 40 neuromantische Dramen sowie literarische Miniaturen ("Schattenbilder" 1910). Nach dem Besuch des Gymanisums studierte er Jura in Berlin, München, Leipzig und Bonn. E. fühlte sich früh zum Dichter geboren. Schon in München schrieb er 1898 sein erstes Stück "Dogenglück". 1901 lernte Eulenberg seine spätere Frau Hedda kennen. Heirat 1904.
Ab 1903 Dramaturg am Berliner Theater, ab 1905 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seine Jugenddramen kreisen um Helden, die sich von Gefühlen leiten lassen und in der Gesellschaft Anstoß erregen. (Anna Walewska, 1899; Münchhausen, 1900; Leidenschaft, 1901; Ritter Blaubart; 1905, Ulrich Fürst von Waldeck; 1906, Der natürliche Vater, 1907,;Alles um Liebe, 1910; Alles um Geld, 1911). Später wurden seine Dramen durch seine Weltanschauung monistischer Natur und seiner pazifistischen Gesinnung geprägt. (Belinde, 1912; Frauentausch, 1914, Die Insel, 1917; Mückentanz, 1920; Der rote Mond, 1925). In den Alterswerken schwingt ein neuer Ton rebellischer Empörung (Tilman Riemenschneider, 1934) oder der Ergebenheit (Johannes auf Patmos, 1945). Mit den aus den Morgenfeiern hervorgegangenen "Schattenbildern", 1910 und den folgenden Bänden entwickelte Eulenberg eine Sonderart deutscher Essayistik, die ihm sein stärkstes Echo brachte.
Er gehörte zu den viel gelesenen Autoren seiner Zeit und war als neuromantischer Bühnendichter erfolgreich. Nach 1933 verblasste sein Ruhm. Während des Dritten Reiches geriet der humanistisch eingestellte Schriftsteller in finanzielle Nöte. Seine Dramen wurden verboten; seine Bücher durften nicht mehr gedruckt werden. Nach 1945 war er ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "Aufbau" und "Die Weltbühne". 1946 wurde er Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, 1948 Ehrendoktor der Universiät Bonn. Er starb am 4.9.1949 an den Folgen eines Unfalls. Nach seinem Tod schrieb seine Witwe Hedda die Erinnerungen "Im Doppelglück von Kunst und Leben" über die gemeinsame Zeit im "Haus Freiheit" in Kaiserswerth (heute Stadt Düsseldorf), wo Eulenberg seit 1905 als freier Schriftsteller gelebt hat.
Ab 1903 Dramaturg am Berliner Theater, ab 1905 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seine Jugenddramen kreisen um Helden, die sich von Gefühlen leiten lassen und in der Gesellschaft Anstoß erregen. (Anna Walewska, 1899; Münchhausen, 1900; Leidenschaft, 1901; Ritter Blaubart; 1905, Ulrich Fürst von Waldeck; 1906, Der natürliche Vater, 1907,;Alles um Liebe, 1910; Alles um Geld, 1911). Später wurden seine Dramen durch seine Weltanschauung monistischer Natur und seiner pazifistischen Gesinnung geprägt. (Belinde, 1912; Frauentausch, 1914, Die Insel, 1917; Mückentanz, 1920; Der rote Mond, 1925). In den Alterswerken schwingt ein neuer Ton rebellischer Empörung (Tilman Riemenschneider, 1934) oder der Ergebenheit (Johannes auf Patmos, 1945). Mit den aus den Morgenfeiern hervorgegangenen "Schattenbildern", 1910 und den folgenden Bänden entwickelte Eulenberg eine Sonderart deutscher Essayistik, die ihm sein stärkstes Echo brachte.
Er gehörte zu den viel gelesenen Autoren seiner Zeit und war als neuromantischer Bühnendichter erfolgreich. Nach 1933 verblasste sein Ruhm. Während des Dritten Reiches geriet der humanistisch eingestellte Schriftsteller in finanzielle Nöte. Seine Dramen wurden verboten; seine Bücher durften nicht mehr gedruckt werden. Nach 1945 war er ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "Aufbau" und "Die Weltbühne". 1946 wurde er Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, 1948 Ehrendoktor der Universiät Bonn. Er starb am 4.9.1949 an den Folgen eines Unfalls. Nach seinem Tod schrieb seine Witwe Hedda die Erinnerungen "Im Doppelglück von Kunst und Leben" über die gemeinsame Zeit im "Haus Freiheit" in Kaiserswerth (heute Stadt Düsseldorf), wo Eulenberg seit 1905 als freier Schriftsteller gelebt hat.
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