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Tantalos: Eine Tragödie von Felix Braun
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Felix Braun (4.11.1885 - 29.11.1973) war ein österreichischer Schriftsteller, ein sehr produktiver Erzähler, Dramatiker und Lyriker.
Nach dem Studium von Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie (Dr. phil.) in Wien war er Mitarbeiter bei mehreren Zeitungen, dann ab 1908 zweiter Feuilletonredakteur der Berliner "Nationalzeitung". Von 1926 bis 1937 wirkte er als Privatdozent für deutsche Sprache und Literatur in Palermo und Padua. 1938 emigrierte er nach England, wo er eine Dozentur für Literatur und Kunstgeschichte übernahm. 1951 kehrte er nach Wien zurück und wurde Dozent am Reinhard-Seminar und an der Akademie für angewandte Künste. Braun begann als Lyriker. Vorbilder seines Schaffens waren sein Freund Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke. In seinen Dramen gestaltet B. antike Mythen (Tantalos, Aktaion, Orpheus), biblische Stoffe und geschichtlichen Themen (Kaiser Karl V.). In seinem dramatischen Hauptwerk Tantalos wird der Frevler durch das Liebesopfer der Gattin erlöst. In dem breitangelegten Roman Agnes Altkirchner (späterer Titel Herbst des Reiches, 1957), seinem epischen Hauptwerk, entwarf er das Bild Österreichs in den Jahren 1913 bis 1919. Als feinsinniger Stilist zeichnet er sich in den autobiografischen Werken aus. In Das Licht der Welt beschreibt er das literarische Leben in Wien vor dem Ersten Weltkrieg. Seine Essays, die 1953 unter dem Titel Das musische Land veröffentlicht wurden, enthalten Arbeiten über de Landschaft und die Kultur Österreichs und ihre Träger von Grillparzer bis Preradovic. Besonders erfolgreich war B. als Herausgeber von Anthologien wie "Der tausendjährige Rosenstrauch" (1937, neue Fassungen 1949, 1953, 1958 und 1973) und "Die Lyra des Orpheus, Lyrik der Völker", Zsolnay, 1952 und Heyne, 1978.
Nach dem Studium von Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie (Dr. phil.) in Wien war er Mitarbeiter bei mehreren Zeitungen, dann ab 1908 zweiter Feuilletonredakteur der Berliner "Nationalzeitung". Von 1926 bis 1937 wirkte er als Privatdozent für deutsche Sprache und Literatur in Palermo und Padua. 1938 emigrierte er nach England, wo er eine Dozentur für Literatur und Kunstgeschichte übernahm. 1951 kehrte er nach Wien zurück und wurde Dozent am Reinhard-Seminar und an der Akademie für angewandte Künste. Braun begann als Lyriker. Vorbilder seines Schaffens waren sein Freund Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke. In seinen Dramen gestaltet B. antike Mythen (Tantalos, Aktaion, Orpheus), biblische Stoffe und geschichtlichen Themen (Kaiser Karl V.). In seinem dramatischen Hauptwerk Tantalos wird der Frevler durch das Liebesopfer der Gattin erlöst. In dem breitangelegten Roman Agnes Altkirchner (späterer Titel Herbst des Reiches, 1957), seinem epischen Hauptwerk, entwarf er das Bild Österreichs in den Jahren 1913 bis 1919. Als feinsinniger Stilist zeichnet er sich in den autobiografischen Werken aus. In Das Licht der Welt beschreibt er das literarische Leben in Wien vor dem Ersten Weltkrieg. Seine Essays, die 1953 unter dem Titel Das musische Land veröffentlicht wurden, enthalten Arbeiten über de Landschaft und die Kultur Österreichs und ihre Träger von Grillparzer bis Preradovic. Besonders erfolgreich war B. als Herausgeber von Anthologien wie "Der tausendjährige Rosenstrauch" (1937, neue Fassungen 1949, 1953, 1958 und 1973) und "Die Lyra des Orpheus, Lyrik der Völker", Zsolnay, 1952 und Heyne, 1978.
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