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Die getrennten Kräfte der Seele vereinigen: Zwei neue Lyrikbände von Fritz Deppert und Gerhard Tonne
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Literaturkritik, die besprochenen Werke sind nicht enthalten!
Zu zwei neuen Lyrikbänden von Fritz Deppert und Gerhard Tonne
Friedrich Schiller hat in seiner ausführlichen Besprechung der Gedichte von Gottfried August Bürger hervorgehoben, dass es in unpoetischen Tagen "bei der Vereinzelung und getrennten Wirksamkeit unserer Geisteskräfte" beinahe die Dichtkunst allein sei, welche "die getrennten Kräfte der Seele wieder in Vereinigung bringt, welche Kopf und Herz, Scharfsinn und Witz, Vernunft und Einbildungskraft in harmonischem Bunde beschäftigt, welche gleichsam den ganzen Menschen in uns wiederherstellt."
1. Den Versuch, die getrennten Kräfte der Seele wieder zu vereinigen, unternimmt Fritz Deppert in seinen Gedichten. Sie zielen, wie Klaus Konjetzky im Vorwort zu den "Zeitgedichten" von Fritz Deppert ausführt, "auf das Herz und das Hirn". Für Deppert gehören Gefühl und Verstand, Empfindung und Erkenntnis, Eindruck und Analyse, Bild und Klartext zusammen.
2. Dem Sinn nach dienen die im August Lax-Verlag, Hildesheim, herausgegebenen Gedichte in dem Band "Ein Stück landeinwärts" von Gerhard Tonne der gleichen Bestimmung: Gefühl und Verstand, Empfindung und Erkenntnis, Herz und Hirn in ihrer Wirksamkeit zu vereinigen. Im Unterschied zu Fritz Deppert sind Tonnes Gedichte zarte lyrische Gebilde von hoher Sensibilität. Gerhard Tonne, Jahrgang 1936, früher in praktischen Berufen tätig, jetzt Berufsschullehrer in Hildesheim, gliedert das ansprechend gestaltete Lyrikbuch, dessen Umschlag eine Federzeichnung von Katharina Böhm schmückt, in acht kurze Abschnitte.
Zu zwei neuen Lyrikbänden von Fritz Deppert und Gerhard Tonne
Friedrich Schiller hat in seiner ausführlichen Besprechung der Gedichte von Gottfried August Bürger hervorgehoben, dass es in unpoetischen Tagen "bei der Vereinzelung und getrennten Wirksamkeit unserer Geisteskräfte" beinahe die Dichtkunst allein sei, welche "die getrennten Kräfte der Seele wieder in Vereinigung bringt, welche Kopf und Herz, Scharfsinn und Witz, Vernunft und Einbildungskraft in harmonischem Bunde beschäftigt, welche gleichsam den ganzen Menschen in uns wiederherstellt."
1. Den Versuch, die getrennten Kräfte der Seele wieder zu vereinigen, unternimmt Fritz Deppert in seinen Gedichten. Sie zielen, wie Klaus Konjetzky im Vorwort zu den "Zeitgedichten" von Fritz Deppert ausführt, "auf das Herz und das Hirn". Für Deppert gehören Gefühl und Verstand, Empfindung und Erkenntnis, Eindruck und Analyse, Bild und Klartext zusammen.
2. Dem Sinn nach dienen die im August Lax-Verlag, Hildesheim, herausgegebenen Gedichte in dem Band "Ein Stück landeinwärts" von Gerhard Tonne der gleichen Bestimmung: Gefühl und Verstand, Empfindung und Erkenntnis, Herz und Hirn in ihrer Wirksamkeit zu vereinigen. Im Unterschied zu Fritz Deppert sind Tonnes Gedichte zarte lyrische Gebilde von hoher Sensibilität. Gerhard Tonne, Jahrgang 1936, früher in praktischen Berufen tätig, jetzt Berufsschullehrer in Hildesheim, gliedert das ansprechend gestaltete Lyrikbuch, dessen Umschlag eine Federzeichnung von Katharina Böhm schmückt, in acht kurze Abschnitte.
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