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BookRix GmbH & Co. KG

In ihrer Gewalt: Von der Dame zur Herrin

In ihrer Gewalt: Von der Dame zur Herrin

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Alles hat sich verkehrt. War anfangs er derjenige, der Abblauf und Tempo des Kennenlernens bestimmt hatte. Er hatte sich eine dominante Frau gewünscht, die Macht über ihn ausübte. Aber mittlerweile hatte sie die Initiative an sich gerisssen. Und aus der dominanten Frau ist eine Herrin geworden, die nun nicht nur Dominanz über ihn ausübte, wie er sie sich wünschte. Nein, sie hatte die Herrschaft übernommen über ihn. Sie hatte ihn zum willenlosen Objekt ihrer Launen, Willkür und Grausamkeit gemacht. Aus dem Spiel, das er sich ausgedacht und gewünscht hat, ist schmerzhafter Ernst für ihn geworden.

...Sie wurde wieder schroff und abweisend, ganz gnadenlose Herrin, die sie eigentlich war. Er lag am Boden, sie stieg über ihn hinweg wie über etwas, wo sie nicht hineintreten wollte. Über ihn, den gnadenlos Ausgepeitschten hinwegsteigend, warf sie herrisch ihren Kopf nach hinten, ihre wundervolle dunkle Haarpracht, diese langen, ihrer Peitsche vergleichbaren Strähnen über ihre Schulter werfend, schritt sie hinaus, erfreut und befriedigt trällernd mit ihrer warmen süßen Stimme. Es hatte ihr gefallen, ihn mit ihrer Peitsche niederzuringen, ihn unter ihren Schlägen in die Knie zu zwingen. Mit ihrer Kraft und Macht der Zierlichen, Verletzlichen, aber Begehrten hatte sie ihn zu einem vor ihr kauernden, hilflosen Klumpen Fleisch gemacht. ....

Immer mehr verfällt er ihr, je mehr sie ihn zu ihrem Sklaven macht, zu willenlosem Fleisch, über das sie ihre Herrschaft ausübt. Und er versinkt in dieser Sklaverei als ein willkommenes Geschenk, als Erfüllung seiner Bestimmung. Er erlebt die Wünsche, die er immer unentdeckt in sich getragen hat. Ihr Sklave und rechtloses Eigentum zu sein, erfüllt ihn mit dankbarem Stolz. Er fühlt sich ausgezeichnet gegenüber all denen, die die Lust der Sklaverei nicht kennen. Ihre Bestrafung und Abrichtung ist ihm willkommen, weiß er doch, dass allein darin seine Bestimmung liegt, immer mehr so zu werden, wie sie ihn braucht, das willenlose Objekt, das alles daran setzt, ihren Wünschen gerecht zu werden, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ihre Launen zu ertragen.

ER lässt sich mitreißen von der Strömung, die sie über ihn hereinbrechen lässt. Er weiß nicht wohin ihn dieser Strom tragen wird, was sie mit ihm vorhaben wird, was sie sich als Schicksal für ihn ausgedacht hat. Aber er weiß, dass es von ihr kommt und dass es der Preis ist dafür, in ihrer Nähe sein zu dürfen.

Und Sie? Sie nimmt seine Hingabe als die Selbstverständlichkeit, die ihr als Herrin und Besitzerin zusteht. Sie fordert immer mehr, gnadenlos und grausam in ihrer Lust an der Unterwerfung und Erniedrigung.
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