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BookRix GmbH & Co. KG

Über Albrecht Goes, Tagwerk. Prosa und Verse

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Der Sohn eines Pfarrers studierte nach der Schulausbildung in Schöntal und Urach Theologie in Tübingen und Berlin. Im Zweiten Weltkrieg war er als Militärpfarrer eingesetzt. Seine erste Pfarrei erhielt er 1933, wo er - unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg - 20 Jahre lang tätig war.Ab 1953 wurde er, mit einem Predigtauftrag versehen, vom Dienst freigestellt. Seit 1963 lebte er als Schriftsteller und Prediger in Stuttgart. Das Büchlein enthält die Lebensernte des Dichters Albrecht Goes.

Sehr bemerkens- und bedenkenswert finde ich die Tagebuchauszüge "Im März aufgeschrieben", außer den Erinnerungen an berühmte Zeitgenossen wie Romano Guardini, Max Picard, Gertrud von le Fort, Carl J. Burckhardt und Martin Buber und die Worte des Gedenkens an Karl Barth und Hans Carossa. Es handelt sich ebenfalls um Erinnerungen und Gedanken an bestimmte Vorkommnisse in der Kindheit wie die Umsiedlung des Siebenjährigen nach Berlin-Steglitz, in der Vikarszeit oder in der Kriegszeit in der Nähe von Budapest. Im Gedächtnis sind auch der Nachhilfeunterricht und die Erscheinung eines neuen Buches haften geblieben. Nicht weniger eindrucksvoll sind des Autors Gedanken über die Woche der Brüderlichkeit, über den Besuch im Marienhospital, über "metaphysica" und die Dankbarkeit für das Augenlicht und die Gnade des Sehenkönnens. Und er zählt beispielhaft die Dinge auf, die ihm Freude beim Sehen bereiteten: "die großen Bäume im Park - und das Menschenangesicht, Stirn und Schläfe, Auge und Mund, und - zur Nacht noch - das funkelnde W der Cassiopeja" (S. 137).
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