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Frundsbergfest in Mindelheim
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Das Frundsbergfest in Mindelheim findet ialle drei Jahre n in Mindelheim zur Erinnerung an den Landsknecht Georg von Frundsberg statt.
Georg von Frundsberg (24.9.1473 - 20.8.1528) war ein Landsknechtsführer in kaiserlich-habsburgischen Diensten. Er war einer der wichtigsten Infanterietaktiker der Frühen Neuzeit. 1499 nahm Frundsberg am Schwabenkrieg gegen die Schweizer teil und hatte Gelegenheit, erste Erfahrungen in der Kriegführung zu sammeln. Aus den Siegen der Schweizer über die Kaiserlichen zog er den Schluss, dass die Zeit der gepanzerten Reiter zu Ende war und der Schwerpunkt des Kampfes auf die Infanterie übergeht. Maximilian I. ernannte ihn zum Feldhauptmann von Tirol.
Wegen seiner Erfolge im Landshuter Erbfolgekrieg wurde er im Jahre 1504 von Maximilian I. in den Ritterstand erhoben. Er schuf nach schweizerischem Vorbild ein schlagkräftiges Fußvolk aus Pikenieren. Das brachte ihm später den Beinamen "Vater der Landsknechte" ein.
Seinen größten kriegerischen Erfolg errang Frundsberg in der Schlacht bei Pavia 1525, wo sich 25.000 Mann, darunter viele Schweizer und Landsknechte, unter König Franz I. die Stadt belagerten. Die Belagerungsstreitmacht fügte dem Gegner eine vernichtende Niederlage zu.
Mit fast 20.000 Soldaten zog der mittlerweile 53-jährige Frundsberg 1526 gegen die Truppen des mit Frankreich verbündeten Papstes und schlug sie am Jahresende bei Brescia. Doch im Winter 1526/27 war die Lage äußerst gespannt. Wochenlang hatten seine Männer keinen Sold mehr erhalten, weil Kaiser Karl V. jede finanzielle Unterstützung versagte. Nur die Aussicht auf Plünderung von Rom hielt die Truppe zusammen. Da verpfändete Georg von Frundsberg sein Familiensilber für umgerechnet 12 Millionen Euro. 1527 brach im Feldlager bei Bologna eine offene Revolte aus, als bekannt wurde, dass ein Friedensschluss mit dem Papst bevorstehe. Die Landsknechte vertrieben ihre Kommandeure aus dem Lager und rotteten sich vor Frundsbergs Zeit zusammen. Frundsberg stellte sich den tobenden Soldaten entgegen, erlitt aber vor Aufregung einen Hirnschlag und verlor das Bewusstsein. Nach langen Aufenthalten n italienischen Hospitälern brachte man Frundsberg nach Deutschland zurück, wo er am 20. August 1528 auf seiner Stammburg in Mindelheim starb.
Georg von Frundsberg (24.9.1473 - 20.8.1528) war ein Landsknechtsführer in kaiserlich-habsburgischen Diensten. Er war einer der wichtigsten Infanterietaktiker der Frühen Neuzeit. 1499 nahm Frundsberg am Schwabenkrieg gegen die Schweizer teil und hatte Gelegenheit, erste Erfahrungen in der Kriegführung zu sammeln. Aus den Siegen der Schweizer über die Kaiserlichen zog er den Schluss, dass die Zeit der gepanzerten Reiter zu Ende war und der Schwerpunkt des Kampfes auf die Infanterie übergeht. Maximilian I. ernannte ihn zum Feldhauptmann von Tirol.
Wegen seiner Erfolge im Landshuter Erbfolgekrieg wurde er im Jahre 1504 von Maximilian I. in den Ritterstand erhoben. Er schuf nach schweizerischem Vorbild ein schlagkräftiges Fußvolk aus Pikenieren. Das brachte ihm später den Beinamen "Vater der Landsknechte" ein.
Seinen größten kriegerischen Erfolg errang Frundsberg in der Schlacht bei Pavia 1525, wo sich 25.000 Mann, darunter viele Schweizer und Landsknechte, unter König Franz I. die Stadt belagerten. Die Belagerungsstreitmacht fügte dem Gegner eine vernichtende Niederlage zu.
Mit fast 20.000 Soldaten zog der mittlerweile 53-jährige Frundsberg 1526 gegen die Truppen des mit Frankreich verbündeten Papstes und schlug sie am Jahresende bei Brescia. Doch im Winter 1526/27 war die Lage äußerst gespannt. Wochenlang hatten seine Männer keinen Sold mehr erhalten, weil Kaiser Karl V. jede finanzielle Unterstützung versagte. Nur die Aussicht auf Plünderung von Rom hielt die Truppe zusammen. Da verpfändete Georg von Frundsberg sein Familiensilber für umgerechnet 12 Millionen Euro. 1527 brach im Feldlager bei Bologna eine offene Revolte aus, als bekannt wurde, dass ein Friedensschluss mit dem Papst bevorstehe. Die Landsknechte vertrieben ihre Kommandeure aus dem Lager und rotteten sich vor Frundsbergs Zeit zusammen. Frundsberg stellte sich den tobenden Soldaten entgegen, erlitt aber vor Aufregung einen Hirnschlag und verlor das Bewusstsein. Nach langen Aufenthalten n italienischen Hospitälern brachte man Frundsberg nach Deutschland zurück, wo er am 20. August 1528 auf seiner Stammburg in Mindelheim starb.
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