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Albertus Magnus (Albert Graf von Bollstädt)
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Albertus Magnus (Albert Graf von Bollstädt) (1193-15.11.1280) war Theologe, Naturwissenschaftler und Philosoph.
Bald nach seinem Tod rankten sich Märchen und Legenden, phantastische Geschichten um seine Person. Man dichtete ihm Wunderdinge an: er soll ein Zauberer gewesen sein und über verborgene Naturkräfte geboten haben. Er soll im Besitz des Steines der Weisen gewesen sein, sprechende Automaten angefertigt und sogar das Schießpulver erfunden haben.
In Wirklichkeit war "Albert der Große" einer der vielseitigsten Gelehrten (Doctor universalis) des Mittelalters. Er stammte aus einer staufischen Ministerialenfamilie, trat 1223 in den jungen Orden der Dominikaner ein und lehrte an den Hochschulen von Paris (1244-48) und Köln. Im Juni 1254 wurde er zum Prinzipal seines Ordens für den deutschen Sprachraum gewählt. Zahlreiche Visitationsreisen führten ihn quer durch die Ordensprovinz "Teutonia". Von 1260 bis 1262 war er Bischof von Regensburg. Von 1264 bis 1267 lebte Albertus in der Würzburger Niederlassung des Ordens, in den späteren Jahren wieder in Köln. 1931 wurde er von der katholische Kirche zum Kirchenlehrer erklärt und heiliggesprochen und 1941 zum Patron der Naturwissenschaften bestimmt. In zahlreichen theologischen Schriften trat er für die Übernahme und christliche Umdeutung der aristotelischen Philosophie ein. Erst seinem Schüler Thomas von Aquin gelang aufgrund des neu erschlossenen Aristotelismus die Synthese dieser Lehre mit der christlichen Überlieferung.
Bald nach seinem Tod rankten sich Märchen und Legenden, phantastische Geschichten um seine Person. Man dichtete ihm Wunderdinge an: er soll ein Zauberer gewesen sein und über verborgene Naturkräfte geboten haben. Er soll im Besitz des Steines der Weisen gewesen sein, sprechende Automaten angefertigt und sogar das Schießpulver erfunden haben.
In Wirklichkeit war "Albert der Große" einer der vielseitigsten Gelehrten (Doctor universalis) des Mittelalters. Er stammte aus einer staufischen Ministerialenfamilie, trat 1223 in den jungen Orden der Dominikaner ein und lehrte an den Hochschulen von Paris (1244-48) und Köln. Im Juni 1254 wurde er zum Prinzipal seines Ordens für den deutschen Sprachraum gewählt. Zahlreiche Visitationsreisen führten ihn quer durch die Ordensprovinz "Teutonia". Von 1260 bis 1262 war er Bischof von Regensburg. Von 1264 bis 1267 lebte Albertus in der Würzburger Niederlassung des Ordens, in den späteren Jahren wieder in Köln. 1931 wurde er von der katholische Kirche zum Kirchenlehrer erklärt und heiliggesprochen und 1941 zum Patron der Naturwissenschaften bestimmt. In zahlreichen theologischen Schriften trat er für die Übernahme und christliche Umdeutung der aristotelischen Philosophie ein. Erst seinem Schüler Thomas von Aquin gelang aufgrund des neu erschlossenen Aristotelismus die Synthese dieser Lehre mit der christlichen Überlieferung.
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