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Was Nietzsche über Europa und die Europäer sagte: Eine Zusammenstellung

Was Nietzsche über Europa und die Europäer sagte: Eine Zusammenstellung

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Nietzsche Friedrich Wilhelm (15.10.1844-25.8.1900) war ein deutscher Philosoph und Dichter. Nach seiner Gymnasialausbildung in Schulpforta studierte er außer Theologie hauptsächlich klassische Sprachen in Bonn und Leipzig. Noch vor seines Studiums betraute man ihn 1869 mit der Professur für klassische Philologie in Basel, die er bis 1879 innehatte. Er zog sich dann in ein privates Gelehrtendasein zurück. Die Kultur der Griechen galt sein Interesse als Philologe. Mit einer neuen Auffassung griechischen Wesens trat er in der "Geburt der Tragödie" hervor. N. sah in den Griechen auch das Volk, das die Tragödie aus den "furchtbaren Stoffen der alten Mythen" schuf, "den Kampf des Menschen gegen ein zerschmetterndes Schicksal in ihr gestaltete und die Kunst in den Dienst eines düsteren und zugleich berauschenden, Tod und Lust verquickenden Kultus des Lebens zu stellen wagte" (Ernst von Alster, Geschichte der Philosophie, S. 423). Nietzsches Denken ist der "notwendigen Neugestaltung und Rettung des Menschen aus der nihilistischen Gefahr der spätabendländischen Kultur gewidmet (Herders Kleines phil. Wörterbuch). Um der unerträglichen Mittelmäßigkeit zu überwinden verfasste er die vier "Unzeitgemäßen Betrachtungen" (1873-76). Nach dem Zerwürfnis mit Wagner entstand "Menschliches, Allzumenschliches (1878-80). Mit Betonung der Aufklärung und Religionsfeindlichkeit schrieb er "Morgenröte" (1881) und "Die fröhliche Wissenschaft" (1882). Mit seinem ersten Hauptwerk "Also sprach Zarathustra" (18883-85) überwand er vollends die idealistische Philosophie. Die Umwertung aller Werte bestimmte auch sein Spätwerk: "Jenseits von Gut und Böse" (1886) "Zur Genealogie der Moral" (1887), "Der Antichrist" (1888), "Ecce homo" (1888) sowie "Der Wille zur Macht" (unvollendet). Als Meister des pointierten Aphorismus, aber auch der Lyrik und kunstvollen Prosa übte er einen nicht zu überschätzenden Einfluss auf die nachfolgenden Generationen aus.
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