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Anmerkungen zu Rilke: Notizen zur Lektüre
Anmerkungen zu Rilke: Notizen zur Lektüre
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"Rainer Maria Rilke war kein sesshafter Menschentyp; er war ein Wandervogel. Er hatte kein Haus, keine Adresse, wo man ihn suchen konnte, keine ständige Wohnung, kein Amt. Immer war er auf dem Wege durch die Welt, und niemand, nicht einmal er selbst wusste im voraus, wohin er sich wenden würde", so charakterisierte Stefan Zweig den unruhigen Geist und sein Wanderleben. In Prag 1875 geboren, kam er nach dem Besuch der eVolksschule Ende September 1882 in die Militär-Unterrealschule St. Pölten und 1890 in die Militär-Oberrealschule in Mährisch-Weißkirchen. 1892 kehrte er nach Prag zurück, wo er 1895 das Abitur ablegte. 1896 kam Rilke nach München, wo er in der Brienner Straße 48 eine Wohnung bezog. In München lebte Rainer Maria Rilke mit Unterbrechungen zwischen 1896 bis 1919. Seine erste Begegnung mit der Stadt hielt er in der Erzählung "Ewald Tragy" (1898) fest. Wohnungen u. a. in der Blüthenstr. 8, Kefernstr.2 und Ainmillerstr. 34, wo eine Gedenktafel angebracht ist. Wegen eines Briefes von Ernst Toller wurde er während der Revolution seine Wohnung untersucht, worauf Rilke am 11.6.1919 München für immer verließ
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