BookRix
Adam Müller-Guttenbrunn: Roman seines Lebens
Adam Müller-Guttenbrunn: Roman seines Lebens
Couldn't load pickup availability
Müller-Guttenbrunn (22.10.1852 - 5.1.1923) war Telegrafenbeamter in Wien, dann Feuilletonredakteur und Kritiker der Wiener Deutschen Zeitung, dann Direktor des Raimund- und des Stadttheaters Wien, schließlich großdeutscher Abgeordneter im österreichischen Nationalrat. Er war ein sehr fleißiger Journalist und Schriftsteller: in 6 Jahren verfasste er 1000 Leitartikel, 350 Feuilletons, Kritiken, Erzählungen und Novellen und 3 große Romane. Bei der Ehrenpromotion von Müller-Guttenbrunn sagte Dr. Walther Brecht, Professor der deutschen Literatur an der Universität Wien, u.a.: "Der schriftstellerische Weg, den Adam Müller-Guttenbrunn beschritten hat, ist ein echt deutscher, in der Kultur der besten vorhergehenden Generationen gegründeter. Knüpfte er doch mit seinen Heimatromanen bei der guten alten Überlieferung der geschichtlichen Erzählung an, wie sie, vaterländisch gestimmten Romantikern und gleichstrebenden historischen und germanistischen Gelehrten entspringend, sich mit so großem Erfolg bemüht hat, das charakteristische Leben eines bestimmten deutschen Volksstammes aus seiner Landschaft und vor allem aus seiner Geschichte zu erklären und dadurch sich und anderen zum segensreichen Bewusstsein zu bringen. In der langen Reihe, die von Immermann und der Droste, von Hermann Kurz und Willibald Alexis, von Freytag und Scheffel ausgegangen ist und bis zu Enrika Handel-Manzetti und Hermann Löns geführt hat, steht er an ehrenvollster Stelle. In dem vollen Spiel der großen deutschen Harfe tönt nun auch die Saite der Ost-Schwaben."
Share
