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Einfälle und Einwände, Teil 45: Aus: Tagebuch 2011
Einfälle und Einwände, Teil 45: Aus: Tagebuch 2011
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Georg Simmel (1.3.1858 - 26.9.1918) war ein deutscher Soziologe. Er leistete wichtige Beiträge zur Kulturphilosophie, war Begründer der "formalen Soziologie" und der Konfliktsoziologie. Simmel stand in der Tradition der Lebensphilosophie, aber auch der des Neukantianismus.
"Die Absicht dieser Schrift ist weder eine biographische, noch geht sie auf Deutung und Würdigung der Goetheschen Dichtung. Sondern ich frage: was ist der geistige Sinn der Goetheschen Existenz überhaupt? Unter geistigem Sinn verstehe ich das Verháltnis von Goethes Daseinsart und Äußerungen zu den großen Kategorien von Kunst und Intellekt, von Praxis und Metaphysik, von Natur und Seele — und die Entwicklungen, die diese Kategorien durch ihn erfahren habe. Es handelt sich um die letzten Beschaffenheiten und Beweggründe seiner Geistigkeit, die seine Dichtung und sein Forschen, sein Handeln und seine Weltanschauung gestalten — um das "Urphánomen" Goethe, das sich kaum in irgend einer einzelnen Äußerung ganz rein ausspricht, vielmehr in all seinen widerspruchsvollen, andeutenden, höchst mannigfaltig distanzierten Sátzen und Intentionen hundertfach gebrochen ist."
Karl Schön, geboren 1935, war fast 40 Jahre als Diplom-Verwaltungswirt bei einer Bundesbehörde tätig. Viele Jahre war er freier Mitarbeiter von Zeitschriften und Zeitungen. Von 1977 bis 1987 gab er die Literaturzeitschrift "HORIZONTE" heraus. Schön lebt in einer Kleinstadt in Süddeutschland.
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