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Gjon und Jasmin - Bebende Herzen
Gjon und Jasmin - Bebende Herzen
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Eine Geschichte von Flucht, Neuanfang und Liebe
1998: Der neunzehnjährige Albaner Gjon flüchtet unter lebensgefährlichen Umständen aus seiner krisengeschüttelten Heimat. Der hindernisreiche Versuch, sich in Italien eine neue Existenz aufzubauen, wird die nächsten Jahre seines Lebens bestimmen. Als er am wenigsten damit rechnet, begegnet er unter dramatischen Umständen einer Frau, die all das wieder auf den Kopf stellt - und genau das ist, wovon er nie zu träumen gewagt hätte.
2002: Die junge deutsche Journalistin Jasmin bekommt nach einem verheerenden Erdbeben den Auftrag, in der italienischen Provinz für eine Story zu recherchieren. Was sie jedoch dort findet, ist etwas gänzlich Unerwartetes. Ein faszinierender Mann, der unbekannte Gefühle in ihr auslöst und ihre ganze Welt ins Wanken bringt. Doch kann sie alles für ihn aufgeben, oder ist sie zu sehr in ihrem Hamsterrad gefangen, um daraus auszubrechen? Oder ist er es, der am Ende alles für sie aufgeben muss? Wird ihre Liebe auch einen grausigen Schicksalsschlag sowie Anfeindungen und Vorurteile von außen überstehen?
Bei diesem Buch handelt es sich um das Prequel zu dem im Sommer 2017 erschienenen Roman "Graffiti - The Art of Love". Beide Bücher sind jedoch in sich abgeschlossen, haben jeweils andere Hauptprotagonisten und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Empfohlen für Leserinnen und Leser ab einem Alter von 16 +
(Neues Cover)
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Textauszug:
Üblicherweise reduzierten Männer sie auf ihr zartes Äußeres, das wie ein vermeintlicher Freibrief zu sein schien, ungeniert mit ihr zu flirten und sie nicht ernst zu nehmen, aber dieser Mann - seine Miene schien so unergründlich, kein bisschen anzüglich oder anbiedernd und doch vielsagend, irgendwie … weise. Sie wusste nicht, wie sie es sonst beschreiben sollte, aber er gab ihr das Gefühl, als könne er in ihr Inneres sehen und ihr wahres Wesen erkennen. Nicht das, was sie ihm hier vorzuspielen versuchte, die taffe Pressefrau, die jeden Tag so etwas machte wie in ein Erdbebengebiet zu fahren und gutaussehende Feuerwehrmänner zu interviewen. Dabei wusste sie selbst nicht einmal mehr, ob noch etwas von der alten Jasmin in ihr war. Das lebenslustige Mädchen, das es geliebt hatte, unbeschwert in den Tag hinein zu leben und Nächte zu durchtanzen, als gäbe es kein Morgen, um am nächsten Tag enthusiastisch den Sonnenaufgang zu begrüßen. Bevor ihr Enttäuschungen in Liebe und Job einen Dämpfer versetzt hatten und ihr beruflicher Ehrgeiz sie in eine andere verwandelt hatte. Man vermisste nicht etwas, dessen man sich nicht mehr bewusst war, doch der Blick in die Augen dieses Fremden brachte merkwürdigerweise eine Saite in ihr zum Klingen, die lange begraben war. Ein Versprechen von Freiheit und Lebenslust lag in seinem Blick, und das, obwohl um sie herum Zerstörung und Chaos herrschte.
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