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The settlement of disputes in deep seabed mining: Access, jurisdiction and procedure before the Seabed Disputes Chamber of the International Tribunal for the Law of the Sea

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1994 ist das Seerechtsubereinkommen der Vereinten Nationen (SRU), das eine umfassende Neuordnung des Seevolkerrechts beinhaltet, in Kraft getreten. Maageblich ist dies dem 1994 abgeschlossenen Ubereinkommen zur Durchfuhrung des Tiefseebergbauteils des SRU zu verdanken. Die damit verbundenen Anderungen haben dem SRU die zunachst ausbleibende internationale Anerkennung verschafft.Mit der Errichtung der Internationalen Meeresbodenbehorde ist der Tiefseebergbau nach dem SRU in eine praktische Phase eingetreten. Streitigkeiten im Bereich des Tiefseebergbaus werden unvermeidlich sein. Das SRU sieht dafur ein verbindliches System der Streitbeilegung vor. Diese obliegt vor allem der 1997 beim Internationalen Seegerichtshof (ISGH) eingerichteten Kammer fur Meeresbodenstreitigkeiten (KMS), zu der auch private Investoren Zugang haben. Diese Abhandlung analysiert und kommentiert insbesondere den Zugang, die Zustandigkeiten und das Verfahren vor der KMS, welches in weiten Teilen demjenigen vor dem ISGH entspricht und in der Verfahrensordnung von 1997 geregelt ist.Das Werk ist damit eine unentbehrliche Hilfe fur Wissenschaft und Praxis fur Verfahren vor der KMS und dem ISGH.Der Autor ist Rechtsanwalt in Hamburg und befaat sich seit Jahren in Theorie und Praxis mit Seevolkerrecht.
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