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Universitatsverlag Winter

Ethik medialer Reprasentation im britischen und US-amerikanischen Roman, 1741-2000

Ethik medialer Reprasentation im britischen und US-amerikanischen Roman, 1741-2000

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Im Rahmen aufeinander folgender Modernisierungsschube und der damit verbundenen Erfahrung der transzendentalen Obdachlosigkeit, die ethische Fragen zum Gegenstand offentlicher Verstandigung macht, tragt die Reprasentation von Welt im Roman zur Konstitution und Kritik der fur einen modernen Ethikdiskurs zentralen Basiskonzepte individueller Autonomie und Verantwortung bei. Ausgehend von dieser These zeigt die transatlantisch angelegte Studie, die auf Medienkulturgeschichte und den "ethical turn" rekurriert, dass der Praxis des Erzahlens im modernen britischen und amerikanischen Roman immer wieder neu die ethische Funktion zuwachst, Leser Innen mit medial bedingten und zunehmend kontingenten Wahrnehmungs- und Evaluierungstechniken zu konfrontieren und vertraut zu machen. Dies geschieht, wie exemplarische Analysen ausgewahlter Texte von Richardson, Brown, Hawthorne, Eliot, Thorpe und Powers dokumentieren, in inhaltlichen und formalen Medienreflexionen, die seit der Mitte des 18. Jahrhunderts auf die Drucktechnologie, seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Technisierung des visuellen Weltbezugs und seit dem spaten 20. Jahrhundert auf die digitale Integration der Medien bezogen sind.

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