Spektrum Akademischer Verlag
Soziobiologie: Die Macht der Gene und die Evolution sozialen Verhaltens
Soziobiologie: Die Macht der Gene und die Evolution sozialen Verhaltens
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Von Egoisten und Altruisten
Insektenstaaten, Rudelbildung, Paarbindung -soziales Verhalten zeigt sich bei Tier und Mensch in mannigfachen Formen und Ausprägungen. Wie es zustande kommt, welchen Mechanismen es folgt und welche entwicklungsgeschichtlichen Wurzeln die Bildung von Partnerschaften, Gruppengemeinschaften und organisierten Sozietäten hat, beschäftigt Naturforscher und Verhaltenswissenschaftler schon lange. Aber auch für eine breitere Öffentlichkeit sind solche Fragen von großem Interesse, da die Antworten nicht zuletzt Licht auf die Bedingungen unseres eigenen sozialen Zusammenlebens werfen.
Die anfangs heftig umstrittene Soziobiologie als ein neuartiger, evolutionär begründeter Erklärungsansatz ist heute in ihren Grundzügen weitgehend akzeptiert und in das Gedankengebäude der Biologie integriert. Diese leicht verständliche Einführung beschreibt, mit welchen Fragestellungen sich Soziobiologen auseinandersetzen und zu welchen Antworten sie kommen. Ausführlich schildert der Autor die verschiedenen Formen der Gruppenbildung im Tierreich und das Wechselspiel von Wettbewerb, Konflikt und Kooperation. Egoismus und Altruismus sowie der Einfluß der Gene auf soziales Verhalten sind weitere wichtige Themen. Ein Überblick über die Evolution menschlichen Sozialverhaltens und die Bedeutung der Soziobiologie für das Verständnis von Kultur und Gesellschaft beschließt dieses breit angelegte Buch.
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