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Logos Verlag Berlin

Gezielte Totung. Ein Legitimationsproblem aus volkerrechtlicher Sicht: Ein Legitimationsproblem aus volkerrechtlicher Sicht

Gezielte Totung. Ein Legitimationsproblem aus volkerrechtlicher Sicht: Ein Legitimationsproblem aus volkerrechtlicher Sicht

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Diese Studie zur gezielten Totung greift ein kontrovers diskutiertes Thema auf: Der Einsatz von Kampfdrohnen mit dem Ziel der Totung von Individuen fernab eines Kriegsschauplatzes hat sich zu einer Staatenpraxis entwickelt, der von Seiten der politisch fuhrenden europaischen Nationen kein Widerstand entgegengesetzt wird. Berichte und Diskussionen innerhalb der Organisationen der Vereinten Nationen lassen dagegen erkennen, dass diese Form geheimdienstlich gesteuerter Operationen sowohl das humanitare Volkerrecht der Genfer Konventionen als auch die maageblichen Menschenrechtskonventionen verletzt. Innerhalb des Volkerrechts gibt es bis heute weder eine Legaldefinition des Begriffs gezielter Totung noch eine einheitliche Rechtsprechung auf der Grundlage des humanitaren Volkerrechts. Auch im Rahmen des Rechtsregimes der Menschenrechte sind bisher keine verbindlichen Urteile zur Legalitat/Illegalitat gezielter Totungen im Grenzbereich von Kriegsfuhrung, Strafverfolgung und praventiver Gefahrenabwehr ergangen. Die vorliegende Untersuchung diskutiert die Herausforderungen an das Volkerrecht und die UN vor dem Hintergrund der asymmetrischen Kriege und des transnationalen Terrorismus.

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