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Das Geheimnis Des Eremiten

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Das Geheimnis des Eremiten
© Ernest J.Bérny

Nach der stürmischen Überfahrt zur bizarren Kykladen-Insel Santorin wird der Fremde freudig von der Dorfbevölkerung begrüßt. Darunter ist ein alter Eremit, der eine magische Wirkung auf ihn ausübt. Der Einladung, bei diesem Sonderling zu wohnen, folgt er wie unter Hypnose.
Dort offenbart ihm der Eremit ein Geheimnis, das an diesem abgelegenen Ort über viele Generationen von Einsiedlern bewahrt wurde, eine historische Begebenheit aus ferner Zeit, von einem dem nächsten berichtet, hinterfragt, gelernt, dem Nachfolger weitergegeben. Jetzt droht die Kette erstmals abzureißen, er ist das letzte Glied, hat keinen Nachfolger mehr, er will dieses Geheimnis nicht mit zu Grabe tragen.
Zuerst mit Skepsis, doch schon bald mit wachsender Überzeugung folgt der Fremde der Schilderung des Eremiten über eine der mysteriösesten Persönlichkeiten der Geschichte:
Vor langer Zeit wurde ein Schiffbrüchiger an das Ufer der Eremitage getrieben. Er berichtete von seinem Freund und lebenslangen Weggefährten, einem jungen Prinzen und späteren König, der bereits seinen Zeitgenossen wegen seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten nicht begreiflich war und schon zu Lebzeiten mystifiziert wurde. Selbst von seinen Feinden wurde er als "bedeutender Herrscher, großer Taktierer und kluger Heerführer" gerühmt. Seine oft schlitzohrigen, geopolitisch meist herausragenden und vor allem religionsstiftenden Geniestreiche hatten einen weit über sein Leben hinausreichenden Nachhall — bis heute:
Der "Gordische Knoten", Inbegriff für ein schier unlösbares Problem, ist direkt durch eine seiner brillanten politischen Großtaten weltberühmt geworden; die Urformen und Inhalte der wichtigsten christlichen Festtage sind bereits Jahrhunderte vor der Zeitenwende von ihm "erfunden" worden. Ihre Attraktivität war so hoch, dass zunächst die Griechen, später die Römer sie adoptiert haben; die nach seinem Volk benannte Kopfbedeckung ziert noch heute die die Symbolfi

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