Psychosozial-Verlag
Versuche zur Psychologie des nationalsozialistischen Terrors
Versuche zur Psychologie des nationalsozialistischen Terrors
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Achim Perner, Arbeitshefte Kinderpsychoanalyse
In systematisierender Form setzt sich Federn mit den Grundmerkmalen und Methoden einer Psychologie der Extremsituation auseinander. Allgemein als Terror definiert, unterscheidet er dabei zwischen physischer und psychischer Folter, deren Verknüpfung das System Konzentrationslager als höchstentwickelte Form der zynischen Barbarei kennzeichnet. Dabei lehnt Federn zugleich populäre Begriffe wie den der Kollektivschuld ab und liefert stattdessen eine differenzierte Sicht auf das Innenleben des Lagers, das sich als verkleinertes Abbild des kompletten Nazi-Regimes darstellt.
Federns Ausführungen werden ergänzt durch Beiträge von Bernhard Kuschey, Wilhelm Rösing und Maritha Barthel-Rösing sowie von Roland Kaufhold, die sich mit Federns Leben und seinem Werk auseinandersetzen. Der Anhang liefert zusätzlich eine Studie von Federn über das Konzentrationslager und eine Dokumentation des Briefwechsels mit Bruno Bettelheim, den er im Konzentrationslager Buchenwald kennenlernte, aus den Jahren 1945 bis 1989.
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