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Semperit Traiskirchen und der "moderne" Kapitalismus
Semperit Traiskirchen und der "moderne" Kapitalismus
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Entsprechend dieser Untersuchungseinheit werden neben der Einordnung des Begriffes „Globalisierung", die Politik als Institutionenbildung in der Europäischen Union, die Rolle Österreichs im europäischen Integrationsprozess und das Verständnis zwischen „Sozialpolitik", „Standortpartnerschaft" und „neoliberaler Marktwirtschaft" präzisiert.
Ferner werden die Auswirkungen staatlicher Reintervention für ‚freigesetzte Arbeitnehmer' und die Wirkungen der Hilfestellungen unter besonderer Berücksichtung der davon betroffenen ArbeitnehmerInnen sowie der medialen Berichterstattung auf empirischer Grundlage veranschaulicht.
Eine der herausragendsten wirtschaftlichen Entwicklungen seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist die zunehmende Verflechtung und Vernetzung der nationalen Volkswirtschaften. Diese wird im Wesentlichen durch Deregulierung, durch die Liberalisierung des internationalen Handels mit Gütern und Dienstleistungen, durch die weltweite Öffnung der nationalen Kapitalmärkte und durch die Senkung der Transport- und Kommunikationskosten vorangetrieben.
Vor diesem Hintergrund sieht sich auch die österreichische Wirtschaft, entsprechend ihrer Interessensgruppen, großen wirtschaftlichen Veränderungen gegenübergestellt. Der globale Wettbewerb, der nicht nur das interne Wirtschaftsgeflecht, sondern auch die Regionen strukturbildend prägt, fordert spätestens seit dem EU-Beitritt von der österreichischen Wirtschaft die Errichtung und Entfaltung einer neuen Wettbewerbsordnung.
Die daraus erwachsenen Rahmenbedi
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