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Lebenswege und Rechtswege: Vortrage im Berliner Kammergericht
Lebenswege und Rechtswege: Vortrage im Berliner Kammergericht
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Warum wurde ein Kammergerichtsprasident beim Verlassen des Gerichtsgebaudes festgenommen? Was fuhrte dazu, dass Hitler seine Zeugenvernehmung am 8. Mai 1931 im Kriminalgericht Moabit immer als Blamage in Erinnerung blieb? Warum darf das Kammergerichtsgebaude am Kleistpark in Berlin-Schoneberg beanspruchen, die Wiege der internationalen Strafgerichtsbarkeit gewesen zu sein? Und wie war es um das Demokratieverstandnis eines deutschen Juristen bestellt, der als Richter und hoher Ministerialbeamter in Diensten des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Dritten Reiches stand? Antwort auf diese Fragen findet der Leser in vier Vortragen, die Klaus Kastner, Jurgen Kipp und Christoph Mauntel im Plenarsaal des Kammergerichts vor dem Verein "Forum Recht und Kultur im Kammergericht" gehalten haben. Die Vortragstexte verknupfen die Lebensgeschichten der Beteiligten mit der Justizgeschichte im Berlin des Zwanzigsten Jahrhunderts. Fundamentale Bruche werden dabei ebenso sichtbar wie Weichenstellungen fur zukunftsgerichtete "Rechtswege".
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