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Der Nachunternehmervertrag als Gesellschaftsvertrag: Synchronisation der Vertragsverhaltnisse

Der Nachunternehmervertrag als Gesellschaftsvertrag: Synchronisation der Vertragsverhaltnisse

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In der Bauwirtschaft ist die Leistungserbringung in Leistungsketten an der Tagesordnung. Der Generalunternehmer verspricht dem Bauherrn die schlusselfertige Erstellung eines Bauvorhabens. Dabeibedient er sich u.a. der Leistungen von Nachunternehmern, die oft ihrerseits weitere Nachunternehmer einschalten. Im Rahmen dieser Leistungsketten versuchen die Beteiligten, die Vertragsverhaltnisse zu synchronisieren, damit keine Lucken im Vergleich zum Vertragssoll gegenuber dem jeweiligen Auftraggeber entstehen. Diese Synchronisation wird durch die AGB-Kontrolle behindert oder sogar unmoglich gemacht.Die Arbeit untersucht die okonomischen Besonderheiten von Bauvertragen gegenuber Vertragen uber die Lieferung von industrieller Massenware und die Auswirkungen der AGB-Kontrolle auf die Leistungskette mithilfe der Transaktionskostenanalyse nach Williamson. Sie schlagt eine gesellschaftsrechtliche Gestaltung der Leistungsbeziehung der ausfuhrenden Bauunternehmen untereinander vor, die bisher in der Praxis kaum Anwendung findet. Dabei werden das im Anlagenbau erprobte Modell des Konsortialvertrages an die Anforderungen des Baugewerbes angepasst, die daraus folgenden Regelungsinhalte beschrieben sowie abschliessend die okonomischen Anreizwirkungen des vorgeschlagenen Konsortialvertrages untersucht.
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