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Migration in Großbritannien 1960 bis 1990. Analyse von Prosatexten afro-karibischer Einwanderer, den "Black British"
Migration in Großbritannien 1960 bis 1990. Analyse von Prosatexten afro-karibischer Einwanderer, den "Black British"
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Diese Arbeit betrachtet die Chancen und Probleme, die Migration und Integration mit sich bringen. Im Fokus der Arbeit stehen die Kurzprosa-Texte (novels) der afro-karibischen Einwanderer Großbritanniens, die unter dem Sammelbegriff ‚Black British' zusammengefasst werden. Die afro-karibischen Einwanderer stellen, neben den asiatischen, die größte Migrantengruppe dar und betätigten sich bereits früh als Kulturschaffende. Die Analyse soll weniger literaturtheoretische Aspekte behandeln, als vielmehr die Literatur in ihrer Funktion als gestaltendes Medium für Identität erfassen.
Behandelte Texte:
Sam Selvon: „The Lonely Londoners" (1956), Moses Ascending" (1975)
Caryl Phillips: „The final passage" (1985)
Joan Riley: „The Unbelonging" (1985)
Bevor jedoch auf die genannten literarischen Erzeugnisse der afro-karibischen Einwanderer eingegangen werden soll, gilt es einige entscheidende und einflussnehmende Rahmenbedingungen zu erläutern, in denen die genannten kulturellen Produktionsprozesse ablaufen. Zunächst einmal wird zu diesem Zweck der Forschungsstand dargestellt, der sich primär auf die wissenschaftlichen Felder der ‚Postcolonial' sowie ‚Cultural Studies' bezieht, und diese auch vor dem Hintergrund des Forschungsgegenstandes kontextualisieren soll. Daraufhin soll ein kurzer Überblick über die Geschichte der Migration in Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgen. Unumgänglich ist hierbei die Rekurrenz auf den Rassismus-Diskurs und die ‚Riot'-Bewegung der 1980er Jahre.
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