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Thomas Mann und Rotary : Wie der deutsche Dichter gegen die Barbarie des Nationalsozialismus kämpfte
Thomas Mann und Rotary : Wie der deutsche Dichter gegen die Barbarie des Nationalsozialismus kämpfte
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Wenn wir heute über Thomas Mann sprechen, dann geht es nicht primär darum, jemandem die Werke dieses berühmten Dichters näher zu bringen. Viele halten ihn für den besten deutscher Sprache im vergangenen Jahrhundert. Wir alle haben von ihm gehört und schon in der Schule gelesen. Es soll in diesem Text, der auf einem Vortrag basiert, vor allem gezeigt werden, wie Thomas Mann als Gründungsmitglied des Rotary Clubs München ab dem November 1928 wirkte und wie er mit seiner ethischen Haltung geradezu ideal in die rotarische Gemeinschaft hineinpasste. Thomas Mann war als Nobelpreisträger nicht nur einer der bekanntesten Rotarier weltweit. Als engagierter Intellektueller war er ausserdem ein beredter Gegner des aufkommenden Nationalsozialismus, den er öffentlich kritisierte und angriff. Nach der Machtergreifung Hitlers anfangs 1933 spitzte sich die Lage zu, auch im Rotary Club München. Nach vier glanzvollen Jahren der Mitgliedschaft kam das grosse Elend der Intrigen und des Ausschlusses aus dem Club, was ihn gekränkt und beschäftigt hat. Die Nazis schritten zur Gleichschaltung privater Vereine und Clubs und verfolgten den Nobelpreisträger. Sein Schicksal war das Exil in der Schweiz und in den USA. Beschäftigen muss das auch uns, heute, 80 Jahre nach dem Schicksalsjahr 1933 und der darauf folgenden Katastrophe der Intoleranz und des Zweiten Weltkrieges. Es stellt sich deshalb die Frage, welche Schlüsse daraus für unsere Zeit und die Zukunft zu ziehen sind.
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